Unser Kastanienhof

Unser Kastanienhof: Enkelgerechtes Wirtschaften

Regionalität, Nachhaltigkeit und Experimentierfreudigkeit werden auf dem Kastanienhof großgeschrieben. Das zeigt sich bei der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Verarbeitern vor Ort.

Auf dem Kastanienhof trifft zukunftsorientiert auf experimentierfreudig. In Zusammenarbeit mit der Universität Kassel werden Studien etwa zum besseren Weidemanagement, einer höheren Eiqualität und der Erforschung unterschiedlicher Einstreu durchgeführt.


Regionale Wertschöpfung

In zwei festen Ställen mit Wintergarten leben 3.800 Legehennen mit den Herdenschutzhunden. In den Mobilställen nahe des Hofes finden 600 Masthähnchen in Gruppen von bis zu 100 Tieren Platz. Die Tiere haben dabei ein deutlich über die Anforderungen herausgehendes Platzangebot und ausreichend Angebote, um arteigenen Verhaltensweisen nachzugehen. Auf dem Kastanienhof wird überwiegend selbst erzeugtes Bio-Futter eingesetzt. Auf 135 Hektar wachsen Gerste, Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Ackerbohnen, Erbsen, Kartoffeln, Lupine, Buchweizen, Klee und Luzerne.

„In den vergangenen Jahren konnten wir den Anteil selbst erzeugter Futtermittel stetig erhöhen. Die Vielfalt im Feld kommt dabei nicht nur unseren Hennen zugute, sondern schafft auch Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäuger. „Das ist nicht nur ökologisch, sondern auch betriebswirtschaftlich sinnvoll“, sagt Mattis Hüppe. Mit dem Fokus auf regionale Lieferketten und Partnerschaften mit kleinen Mühlen, Bäckern, der Brauerei, der handwerklichen Fleischerei und lokalen Futter-Mist-Kooperationen wird der ländliche Raum gestärkt und Wertschöpfung in der Region gehalten.

Lern- und Begegnungsort

„Nähe und Wertschätzung gehen Hand in Hand: Was ich kenne, schätze und schütze ich.“, so Katharina Hüppe. Das ist die Idee hinter den Hofführungen, Hofcafés, bauernhofpädagogischen Angeboten und Kinderkochkursen, die auf dem Kastanienhof stattfinden. Hier kann mit allen Sinnen erfahren werden, was es braucht, um Lebensmittel zu erzeugen. Verbraucherinnen und Verbraucher dürfen einen Blick hinter die Kulissen moderner Bio-Landwirtschaft werfen und in den Austausch kommen. „Denn letztlich“, so Gerhard Hüppe, „ist es doch das, was uns weiterbringt: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Ziel, für sich, die Kinder und Enkel eine lebenswerte Zukunft zu gestalten.“ Das SelbstbedienungsHoflädchen ist sieben Tage die Woche geöffnet. Dort werden frische Biolandeier, Eierlikör, Nudeln, Geflügelprodukte und Kartoffeln sowie Leckereien von anderen Bio-Betrieben der Region angeboten.

Betriebsinfos


Letzte Aktualisierung 03.08.2022

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