Hephata Hessisches Diakoniezentrum e.V.

Landwirtschaft in der Hephata Diakonie: Landwirtschaft trifft Soziales

Im Fokus der Hephata Diakonie stehen Menschen mit Beeinträchtigungen sowie deren Qualifikation und Rehabilitation. Durch das Erleben des Kreislaufs der Natur, sind die Beschäftigten motiviert und identifizieren sich mit ihrer Arbeit.

Die im Raum Nordhessen gelegenen Bio-Bauernhöfe der Hephata Diakonie sind historisch gewachsen und reichen von der Mutterkuhherde über den Ackerbau bis hin zur Haltung von Legehennen“, sagt Michael Tietze, Bereichsleiter für soziale Rehabilitation. „Sie bilden heute gemeinsam mit der Metzgerei, den Abpackbetrieben für Kartoffeln, Eier und Gemüse und den Schälbetrieben für Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln eine regionale Wertschöpfungskette ab.“


Der Hof

Hephata Diakonie
Betriebsleiter WfbM Landwirtschaft,
GB Soziale Reha Gut Richerode
Frank Radu

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-012

Tel.: 06695-911 14-222

E-Mail: frank.radu@hephata.de
Internet: www.hephata.de

Zahlen – Daten – Fakten

Kartoffeln

800 t Kartoffeln im Lager auf dem Gut Halbersdorf bei Spangenberg

Produkte

137 feine Spezialitäten aus der Metzgerei Alsfelder Biofleisch

Mitarbeitende

230 Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten an 5 Standorten


Achtung vor Mensch und Tier

Die landwirtschaftlichen Betriebe Hephatas sind anerkannte Werkstätten für Menschen mit Behinderung. „Die gesellschaftliche Anerkennung des Werts eigenhändig erzeugter Produkte hebt ihr Selbstwertgefühl“, sagt Tietze. „Darüber hinaus erzielen sie in der Gemeinschaft Erfolge, die ein Einzelner nicht erreichen würde.“ Die ökologische Landwirtschaft bietet dabei eine besondere inhaltliche Nähe zu den Anliegen der Diakonie, wie vor allem der Achtung von Schöpfung und Kreatur. Sie findet ihren Ausdruck im Verzicht auf chemische Dünger und in der konsequent artgerechten Tierhaltung von Mastschweinen, Mutterkühen und Mastbullen sowie bei der Jungviehaufzucht und Legehennenhaltung. 

Hofladen am Gut Richerode: Mo – Do 8 bis 12 sowie 13 bis 16 Uhr, Fr 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr
Metzgerei Alsfelder Biofleisch: Mi und Fr 8 bis 14 Uhr

Auf einer Gesamtbetriebsfläche von 290 Hektar gibt es auf diesen fünf Betrieben reichhaltige Bio-Vielfalt zum Anfassen und Schmecken: Gut Richerode, Jesberg: Hier wird Jungviehaufzucht, Bullen- und Schweinemast betrieben. Es gibt außerdem Legehennen, umfangreichen Ackerbau, Grünlandwirtschaft, Biotop- und Landschaftspflege und einen Schälbetrieb für Möhren und Zwiebeln. Gut Halbersdorf, Spangenberg: Bietet Mutterkuhhaltung, intensive Weidewirtschaft, Schweinemast, einen Kartoffelschälbetrieb sowie die Lagerung, Verpackung und Vermarktung von Speisekartoffeln an den regionalen Groß- und Einzelhandel. Geflügelhof Leuderode, Frielendorf: Die Schwerpunkte liegen auf der Legehennenhaltung sowie der Aufbereitung und Vermarktung von Bio-Eiern über den regionalen Handel. Außerdem findet hier die Herstellung und Vermarktung von Brennholz statt. Der Zechenhof, Borken hat den Schwerpunkt Aufbereitung, Lagerung und Vermarktung von Zwiebeln und Kürbissen. Die Metzgerei Alsfelder Biofleisch ist für die Verarbeitung und Produktion von Fleisch- und Wurstwaren von Schwein, Rind und Lamm zuständig.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb – WfbM, anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung mit 200 Arbeitsplätzen
  • Betriebsfläche: 287 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, davon 150 ha Ackerland, 137 ha Dauergrünland
  • Fruchtfolge: Kleegras, Sommerweizen, Winterroggen, Kartoffeln, Triticale, Ackerbohnen, Wintergerste - mit intensivem Anbau von Zwischenfrüchten
  • Tierhaltung: Mastschweine, Mutterkühe, Mastbullen, Jungviehaufzucht, Legehennen
  • Anbauverband: Bioland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-012

Film ab: Hephata-Hofgut Richerode gibt nicht nur Arbeit, sondern Sinn


Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.


#OekoHofEinblicke // Folge #9: Corona-Alltag, Hofgut Richerode

„Corona-Alltag“: Die Tiere auf einem Bauernhof kann man nicht aus dem Homeoffice versorgen. Auf dem hessischen Hofgut Richerode der Hephata-Diakonie sichern alle Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Klientinnen und Klienten gemeinsam auch während der Corona-Pandemie die Versorgung der Tiere und bewirtschaften die Ackerflächen. Als Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) achtet der Betrieb besonders auf die Sicherheit aller. Deshalb arbeiten dort feste Arbeitsgruppen getrennt voneinander. Im Video berichtet Tobias Berg, Klient der Behindertenhilfe, wie sich sein Arbeitsalltag durch die Corona-Pandemie verändert hat.

#OekoHofEinblicke

Letzte Aktualisierung 25.02.2022

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