Hephata Hessisches Diakoniezentrum e.V.

Landwirtschaft in der Hephata Diakonie

Die Biobauernhöfe der Hephata Diakonie sind historisch gewachsen und reichen von der Mutterkuhherde über den Ackerbau bis hin zur Legehennenhaltung. Sie bilden heute gemeinsam mit der Metzgerei, den Abpackbetrieben für Kartoffeln, Eier und Gemüse und den Schälbetrieben für Katroffeln, Möhren und Zwiebeln eine regionale Wertschöpfungskette ab.

Im Fokus der Hephata Diakonie stehen Menschen mit Beeinträchtigungen sowie deren Qualifikation und Rehabilitation. Durch das Erleben des Kreislaufs der Natur entstehen bei den Beschäftigten Identifikation und Motivation. Die gesellschaftliche Anerkennung des Werts der erzeugten Produkte hebt ihr Selbstwertgefühl. Darüber hinaus erreichen sie in der Gemeinschaft Erfolge, die ein einzelner nicht erreichen würde.

Die ökologische Landwirtschaft bietet die inhaltliche Nähe zu den Anliegen der Diakonie wie der Achtung von Schöpfung und Kreatur. Diese findet ihren Ausdruck im Verzicht auf chemische Dünger und in der konsequent artgerechten Tierhaltung.

Die Achtung der Schöpfung und der Kreatur ist gleichermaßen ein Anliegen der Diakonie und der Bio-Landwirtschaft. Deshalb verzichten wir auf den Einsatz von Pflanzengiften und setzen auf konsequent artgerechte Tierhaltung.


#OekoHofEinblicke // Folge #9: Corona-Alltag, Hofgut Richerode

„Corona-Alltag“: Die Tiere auf einem Bauernhof kann man nicht aus dem Homeoffice versorgen. Auf dem hessischen Hofgut Richerode der Hephata-Diakonie sichern alle Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Klientinnen und Klienten gemeinsam auch während der Corona-Pandemie die Versorgung der Tiere und bewirtschaften die Ackerflächen. Als Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) achtet der Betrieb besonders auf die Sicherheit aller. Deshalb arbeiten dort feste Arbeitsgruppen getrennt voneinander. Im Video berichtet Tobias Berg, Klient der Behindertenhilfe, wie sich sein Arbeitsalltag durch die Corona-Pandemie verändert hat.

#OekoHofEinblicke


Bio live erleben

Die Hephata Diakonie ist Mitglied im Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau und zeigt allen Interessierten, wie moderner Ökolandbau funktioniert.

Auf diesen fünf Betrieben gibt es reichhaltige Bio-Vielfalt zum Anfassen:

Hofgut Richerode, Jesberg

Schwerpunkte: Jungviehaufzucht, Bullenmast, Schweineendmast, Legehennen, Ackerbau, Grünlandwirtschaft und Schälbetrieb für Möhren und Zwiebeln
Hofladen: Mo – Fr 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 15.00 Uhr

Gut Halbersdorf, Spangenberg

Schwerpunkte: Mutterkuhhaltung, Schweinevormast, Kartoffelschälbetrieb, Lagerung, Verpackung und Vermarktung von Speisekartoffeln an den regionalen Groß- und Einzelhandel und Teichwirtschaft

Geflügelhof Leuderode, Frielendorf

Schwerpunkte: Legehennenhaltung sowie Aufbereitung und Vermarktung von Ökoeiern über den regionalen Handel

Zechenhof, Borken

Schwerpunkt: Aufbereitung und Vermarktung von Öko-Zwiebeln und Kürbissen

Metzgerei „Alsfelder Biofleisch“

Schwerpunkte: Verarbeitung und Produktion von Bioland-Fleisch- und Wurstwaren von Schwein, Rind und Lamm



Betriebsspiegel

Betriebsart

Gemischtbetrieb – WfbM, anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderung mit 200 Arbeitsplätzen

Betriebsfläche

287 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, davon 150 ha Ackerland, 137 ha Dauergrünland

Fruchtfolge

Kleegras, Sommerweizen, Winterroggen, Kartoffeln, Triticale, Ackerbohnen, Wintergerste - mit intensivem Anbau von Zwischenfrüchten

Tierhaltung

Mastschweine, Mutterkühe, Mastbullen, Jungviehaufzucht, Legehennen

Anbauverband

Bioland

ÖKO-Kontrollnr.

DE-ÖKO-012


Kontakt

Hephata Diakonie

Geschäftsbereich Soziale Rehabilitation
Bereichsleiter Kurt Dörrbeck

Telefon: 06675 / 92 05 11

E-Mail: kurt.doerrbeck@hephata.com
Internet: www.hephata.de


Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Betriebsinfos in einem Faltblatt

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Letzte Aktualisierung 24.01.2018

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