Gladbacherhof

Gladbacher Hof: Forschen für den Ökolandbau

Die Hessische Staatsdomäne Gladbacher Hof wird seit 1981 nach Bioland-Richtlinien bewirtschaftet. Zunächst unter der Regie der hessischen Agrarverwaltung und seit 1990 als Lehr- und Versuchsbetrieb der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Hauptaufgabe des Gladbacher Hofes ist die Lehre und Forschung im ökologischen Landbau. „Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich dabei unter anderem mit Fragen der Fruchtfolge und Bodenbearbeitung, der Verfügbarkeit des Phosphors im Boden, der Wirkung von Biogasgülle auf Boden, Pflanze und Umwelt, sowie mit der Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Milchkühen im ökologischen Landbau.“ So fasst Andreas Schmid-Eisert vom Lehrund Versuchsbetrieb für ökologischen Landbau die Arbeit auf dem Gladbacher Hof zusammen.


Der Hof

Hessischen Staatsdomäne Gladbacher Hof
Lehr- und Versuchsbetrieb für ökologischen Landbau der Justus-Liebig-Universität Gießen
Johannes Eisert
65606 Villmar
Hessen 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Tel.: 06474-71 00 10 / Fax: -19

E-Mail: andreas.schmid-eisert@agrar.uni-giessen.de
Internet: www.uni-giessen.de / bak.hessen.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

180 ha Fläche: 110 ha Ackerland und 70 ha Grünland

Kühe

90 Milchkühe (Schwarzbunte)

Hühner

100 Legehennen mit Auslauf im Freiland


Auf Acker und Feld

Zur Erforschung der Methoden des ökologischen Landbaus werden meistens auf den Feldern, aber auch im Milchviehstall wissenschaftliche Versuche durchgeführt. Schwerpunkte in der Produktion des Lehr- und Versuchsbetriebes sind die Erzeugung von Saatgut aller wichtigen Getreidearten sowie die Pflanzkartoffelerzeugung.

Rinder und Hühner

Selbstverständlich gehört auch die Tierhaltung zum ökologischen Landbau. Daher leben auch 90 Schwarzbunte Milchkühe mit dem Zuchtziel Lebensleistung auf dem Gladbacher Hof. Dabei werden die weiblichen Kälber zur Zucht und Mast aufgezogen, die männlichen zur Mast verkauft. Außerdem gibt es 100 Hühner auf der Domäne, die artgemäß in Bodenhaltung leben und dabei viel Auslauf und frische Luft zur Verfügung haben.

Hofladen geöffnet: Di und Fr 15.30 bis 18.30 Uhr Sa 10 bis 13 Uhr

Der Hofladen lädt ein

Die Direktvermarkung der eigenen Produkte erfolgt über den Hofladen. Hier gibt es neben dem eigenen Getreide, Kartoffeln, Eiern und Suppenhühnern auch Bio-Waren anderer Bio-Betriebe. So bietet der Hof Kundinnen und Kunden sowie Besucherinnen und Besuchern ein umfassendes Naturkostsortiment.

Forschung und Wissenstransfer

Die Untersuchungsschwerpunkte auf der Hessischen Staatsdomäne liegen auf Möglichkeiten der Backqualitätsverbesserung von Weizen, dem Anbau von Leguminosen und Langzeiteffekten auf den Nährstoffhaushalt von ökologisch bewirtschafteten Ackerflächen. Die Forschungsergebnisse und Erfahrungen werden bei zahlreichen Veranstaltungen an interessierte Besucher weitergegeben.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Marktfrucht- und Milchviehbetrieb
  • Betriebsfläche: 170 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 100 ha Ackerland und 70 ha Grünland
  • Fruchtfolge: zwei Jahre Luzernegras, Winterweizen, Silomais oder Kartoffeln, Winterroggen, Ackerbohnen, Dinkel, Sommerweizen oder Hafer
  • Tierhaltung: 90 Milchkühe (Schwarzbunt) mit Zuchtziel Lebensleistung im LiegeboxenAußenklimastall; weibliche Nachzucht im Tretmiststall; Kälber im Zweiraumstall mit Laufhof; 100 Legehennen in Bodenhaltung mit Auslauf im Freiland
  • Anbauverband: Bioland 
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

Letzte Aktualisierung 09.05.2017

Demonstrationsbetrieb Ökolandbau des Monats

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