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Bildung als Schlüssel: Mit Beratung und Lernangeboten mehr Bio auf die Teller bringen

Mehr Bio in der Gemeinschaftsverpflegung entsteht nicht allein durch politische Beschlüsse oder neue Vergaberichtlinien. Erfolgreiche Kommunen setzen zunehmend auf einen weiteren Hebel: Bildung, Beratung und Vernetzung!
Sie schaffen Lernorte, unterstützen Einrichtungen bei der Umstellung und vermitteln Wissen über nachhaltige Ernährung. Häufig wird Bio dabei mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) verbunden – also mit Lernangeboten, die Menschen befähigen, nachhaltige Entscheidungen im Alltag zu treffen.
Ein Beispiel ist Berlin: Die “Kantine Zukunft” begleitet Einrichtungen dabei, ihre Verpflegung nachhaltiger auszurichten. Ergänzend vermittelt das Projekt “Wissen, was schmeckt!” Kindern und Jugendlichen praxisnah Wissen über Lebensmittel, Herkunft und nachhaltige Ernährung.
Auch kleinere und mittlere Kommunen zeigen, wie Bildung wirken kann. In Erlangen macht der “Zukunftsacker” Bio-Gemüsebau unmittelbar erlebbar und verbindet praktische Erfahrungen mit Ferienprogrammen und Workshops. In Bonn lernen Kinder im Projekt “Das Gemüsejahr” den Weg vom Saatgut bis zum Teller kennen. Solche Angebote schaffen frühzeitig Verständnis für regionale und nachhaltige Ernährung. Weitere Beispiele sind die Bildungsinitiative “Öko-Lotta” in Neumarkt /Operpfalz, Bio und Fairtrade in Ingolstadt oder der Hof Ramsbrock in Bielefeld, der als BNE-Regionalzentrum Bildungsangebote rund um Landwirtschaft, Ernährung und Nachhaltigkeit macht.
Neben Bildungsangeboten gewinnen auch Beratung und Vernetzung an Bedeutung. In Bremen unterstützt das “Forum Küche” Akteure der Kinder- und Schulverpflegung dabei, Qualität und Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. München verbindet mit Projekten wie “radikal bio-regional” und dem “Haus der Kost” Ernährungsbildung, Praxiswissen und Vernetzung verschiedener Akteurinnen und Akteure.
Mehr Infos und Beispiele:
Mehr auf oekolandbau.de:
Letzte Aktualisierung 17.08.2026


