Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Biolandhof Freese: Ökologisch aus Überzeugung

Mit über 50 verschiedenen Gemüsekulturen und einer eigenen Fleischvermarktung bietet Familie Freese ein breites Sortiment an Bio-Produkten aus eigenem Anbau an. Der Standort unweit der norddeutschen Küste ist zudem immer eine Reise wert.
„Seit 40 Jahren betreiben wir aus Überzeugung eine transparente Ökolandwirtschaft für Mensch und Natur“, sagt Heiko Freese. Seit Ende 2024 nun auch im neuen Hofgebäude mit integriertem Hofladen. Der Familienbetrieb möchte den Menschen den Ökolandbau näherbringen. „Wir möchten zeigen, woher die Lebensmittel für den täglichen Bedarf kommen und welche Anstrengungen für ihre Erzeugung notwendig sind.“
Zwischen Moor und Meer
Der Hof liegt in einem schönen Landstrich zwischen Moor und Nordsee und verfügt über zahlreiche Folientunnel und Gewächshäuser. Zunächst waren Getreideanbau und Mutterkuhhaltung die beiden Schwerpunkte des Betriebs. Heute werden neben Getreide bis zu 50 verschiedene Gemüsekulturen angebaut, unter anderem Kohl-, Wurzel- und Blattgemüse, Fruchtgemüse sowie Kartoffeln. Die Familie betreibt zudem eine eigene Jungpflanzen-Anzucht und kultiviert Topfkräuter. Die hofeigenen Produkte werden über verschiedene, eigene Verkaufsstellen direkt vermarktet. Seit 2014 ist der Betrieb auch Lieferant für das niedersächsische Schulobstprogramm. Bestimmte Gemüsesorten, wie zum Beispiel Tomaten, Gurken und Feldsalat werden über den Naturkostgroßhandel vertrieben.
Die Angus-Rinderherde ist zentraler Bestandteil des Hofkreislaufes und bedeutend für die ökologische Ausrichtung des Hofes. Die Vermarktung des Fleisches ergänzt die reichhaltige Produktpalette.
Dem Standort angepasst
Nicht alles wächst überall gleich gut. Beim Gemüse- und Getreideanbau arbeiten die Freeses deshalb verstärkt mit samenfesten und (klima-)robusten beziehungsweise standortangepassten Sorten. Klimawandel und Ernährungssicherung sind wichtige Themen, die auch bei Hofführungen ausführlich behandelt werden. Heiko Freese ist überzeugt: „Vielseitigkeit, Saisonalität und Unabhängigkeit im Anbau sind uns wichtig und aus unserer Sicht Garant für eine zukunftsfähige Entwicklung des Betriebs.“
Vermarktung an die Kundschaft
Die Vermarktung der eigenen Produkte erfolgt direkt ab Hofim neu gebauten Hofladen in Rhauderfehn, im eigenen Naturkostladen in Leer sowie auf dem Wochenmarkt in Rhauderfehn. Über den hofeigenen Lieferservice werden auch Frischekisten direkt an Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen geliefert.
Betriebsinfos
Biolandhof Freese:
Freese GbR
Batzenweg 31
26817 Rhauderfehn
Telefon: 04952 7970, Fax: -921647
E-Mail: infobiolandhof-freesede
Internet: www.biolandhof-freese.de
Hofladen Rhauderfehn
Mittwoch bis Freitag von 9 bis 18 Uhr,
Samstag von 8 bis 13 Uhr
Naturkostladen Leer
Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr,
Samstag von 8 bis 13 Uhr
Wochenmarkt Rhauderfehn (Juli–Sept.)
8 bis 12 Uhr
- Betriebsart: Gemüseanbau, Marktfrucht und Tierhaltung
- Betriebsfläche: 50 Hektar Fläche, davon 20 Hektar Ackerland und 30 Hektar Grünland
- Fruchtfolge/Sortenspiegel: 50 verschiedene Gemüsekulturen, unter anderem Kohl-, Wurzel- und Blattgemüse, Fruchtgemüse sowie Kartoffeln
- Tierhaltung: 30 Mastrinder
- Anbauverband: Bioland
- ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006
Mehr Infos zum Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau:
Letzte Aktualisierung 18.12.2025



