Klostergut Heiningen

Klostergut Heiningen: Bio mit Tradition

Über die Gründung des Klosters Heiningen berichtet eine Urkunde Kaiser Heinrichs II. aus dem 11. Jahrhundert. Seit 200 Jahren gehört es der Familie Degener, die den landwirtschaftlichen Betrieb und den Wald biologisch bewirtschaftet.

„Für uns ist wichtig, auf dem alten Klostergut eine bäuerliche Landwirtschaft mit Perspektive zu etablieren und zu erhalten“, sagen Theodor und Frieda Degener. Seit Mitte 2020 bewirtschaften sie insgesamt 220 Hektar Grünland- und Ackerfläche. Andreas und Susanne kümmern sich um 150 Hektar Buchenmischwald. Innerhalb dieses Areals befindet sich der RuheForst Vorharz, ein Urnenfriedhof der Samtgemeinde Oderwald.


Der Hof

Klostergut Heiningen 
Susanne und Andreas sowie Theodor und Frieda Degener
38312 Heiningen
Niedersachsen

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Tel.: 05334-67 92 / Fax: -73 67

E-Mail: info@klosterguter.de
Internet: www.klosterguter.dewww.klostergut-heiningen.info

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

220 Hektar Fläche: 10 ha Ackerfläche und 210 ha Grünland

Waldfriedhof

150 ha Waldfriedhof / RuheForst®Vorharz

Tiere

20 Milchkühe, 15 Rinder, 30 Milchziegen, 10 Mastschweine


Milchvieh als Grundlage

Untypisch für die Ackerregion zwischen Hildesheimer und Magdeburger Börde, bildet eine Milchviehherde mit Nachzucht die Grundlage der Landwirtschaft. Daneben gibt es hier 30 Milchziegen und zehn Mastschweine.

Die hofeigene Milch von Kühen und Ziegen wird in liebevoller Handarbeit zu Joghurt, Quark und Rohmilchkäse veredelt. Der Fettgehalt der Produkte bleibt naturbelassen, die Käserinde wird zur Reifung nur mit Salzwasser gebürstet. Mehr als 30 köstliche Sorten Käse aus eigener Herstellung sowie Fleisch und Wurst von den Rindern und Schweinen aus Hausschlachtung warten darauf, von der neugierigen Kundschaft entdeckt zu werden.

Alle landwirtschaftlichen Erzeugnisse werden auf Wochenmärkten in Braunschweig direkt vermarktet. Ab dem Sommer 2021 gibt es Gemüse und Kräuter aus dem Hofgarten. An jedem ersten Samstag im Monat findet um 11 Uhr eine Hofführung statt. Parallel dazu öffnet zusätzlich der Hofladen, der sonst regelmäßig Dienstag, Donnerstag und Freitag seine Kundinnen und Kunden empfängt.

Hofladen geöffnet: Di, Do & Fr 10 bis 13 und 15 bis 18 Uhr sowie jeden 1. Samstag im Monat von 10 bis 13 Uhr

Vielfalt aus Prinzip

Jüngst wurde eine Solidarische Landwirtschaft in Kooperation mit dem Gemüsebaubetrieb Lindenhof aus Eilum ins Leben gerufen. Über die Solawi Landwandel möchte Theodor Degener langfristig 50 Prozent seiner Erzeugnisse weitergeben und so zur Erhaltung und Förderung der Kleinbäuerlichkeit und Gemeinschaft in der Region beitragen. Ein Zimmereibetrieb, ein Gartenlandschaftsbetrieb sowie ein Kunstatelier und ein Kindergarten gehören ebenfalls zum vielfältigen Klostergut. Ganz neu hinzu kommt im Sommer 2021 eine Mosterei. Zudem ist Frieda Degener als Bauernhofpädagogin sowie als Begleiterin für tiergestützte Intervention zertifiziert und bietet wahre Erlebnisse an. Die klassischen Wirtschaftsbereiche werden dadurch um ein pädagogisches Arbeitsfeld erweitert.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb und Soziale Landwirtschaft
  • Betriebsfläche: 228 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 25 ha Ackerfläche und 203 ha Dauergrünland
  • Waldwirtschaft: 150 ha mit Waldfriedhof RuheForst®Vorharz
  • Fruchtfolge: Futtergetreide und Kleegras
  • Tierhaltung: 40 Milchkühe, 60 Rinder, 48 Milchziegen und 20 Mastschweine
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-022

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

Letzte Aktualisierung 18.05.2021

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