Naturlandhof Büning

Arche- und Naturlandhof Büning: Münsterland mal anders

Vom Bunten Bentheimer Schwein bis zur Hühner-Zweinutzungsrasse „Les Bleues“ – Maria und Martin Büning haben sich der nachhaltigen Tierhaltung verschrieben. Seit über 30 Jahren gilt für sie: Nur was man schützt, kann man auch nutzen.

Die Bünings halten verschiedene Haustierrassen zur Fleischerzeugung. Einige davon zählen zu bedrohten Rassen, die der Betrieb als anerkannter „ArcheHof“ züchtet. „Einige unserer Tiere gehören zu den bedrohten Nutztierrassen, die wir vor dem Aussterben bewahren wollen“, erklärt Maria Büning. „Für uns ist das ein zentraler Aspekt des ökologischen Landbaus.“ Sie und ihr Mann Martin kauften den landwirtschaftlichen Betrieb im nördlichen Münsterland 1990. Der alte Gutshof liegt in einer parkähnlichen Landschaft und wird seither nach Naturland-Richtlinien bewirtschaftet.


Der Hof

Arche- und Naturlandhof Büning 
Maria und Martin Büning
Borghorster Straße 67
48366 Laer
Nordrhein-Westfalen

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-003

Tel.: 02554-86 20 / Fax: -90 28 96
Mobil: 0171-8 85 60 06

E-Mail: mariabuening@web.de
Internet: www.naturlandhof-buening.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

75 ha Fläche: 60 ha Ackerland und 15 ha Grünland

Tiere

350 Bunte Bentheimer Mastschweine/Jahr, ca. 50 Mutterschafe + Nachzucht (Shropshire), Wachteln

Rinder und Hühner

Mutterkühe, Mastrinder und -ochsen, Hühner der Zweinutzungsrasse „Les Bleues“


Schutz durch Nutzung

„Die Bunten Bentheimer machen den größten Tieranteil auf dem Hof aus“, sagt Maria Büning. „Einige Hundert Mastschweine pro Jahr leben ganzjährig hier in Freilandhaltung. Ebenso die Hühner, Wachteln und Kaninchen.“ Auf einer Fläche von 60 Hektar werden Weizen, Gerste, Erbsen, Mais, Ackerbohnen und Kleegras als Futter für die eigenen Tiere angebaut. Die Grünlandfläche dient der Mutterkuhherde, die aus Rotem Höhenvieh und Schwarzbunten Niederungsrindern besteht, als Sommerweide. Etwa 50 Shropshire-Schafe begrasen die Streuobstwiesen.

Die Idee der so genannten „Arche-Höfe“ ist es, vom Aussterben bedrohte alte Nutztierrassen gezielt nachzuzüchten und so zu erhalten. Prominentes Beispiel ist das Bunte Bentheimer Schwein: Durch neue Essgewohnheiten, vor allem seit dem deutschen Wirtschaftswunder, veränderte sich der Nachfragemarkt und damit die Zucht hin zum gängigen Hausschwein. Bei nur noch rund 100 Zuchttieren deutschlandweit in den 1990er Jahren war die Rasse vom Aussterben bedroht. Heute findet sie sich wieder vermehrt, vor allem auf Bio-Höfen.

Verkauf ab Hof: Di & Fr 19 bis 20 Uhr, im Onlineshop sowie auf den Märkten in Münster und Nottuln.

Hochwertiges Fleisch für die Region

Ein Vertragsschlachter stellt Fleisch- und Wurstwaren ohne Nitritpökelsalz und chemische Zusatzstoffe her. Diese werden am Dienstag und Freitag abends ab Hof und auf den Märkten im nahegelegenen Münster (Domplatz: Mi und Sa Vormittag, Fr nachmittags) und in Nottuln am Donnerstagnachmittag angeboten. Besuchsgruppen, Kitas und Schulklassen können nach Voranmeldung den Hof besuchen und mehr über alte Rassen und ökologische Tierhaltung erfahren. Außerdem finden zu verschiedenen Schwerpunktthemen regelmäßig Führungen statt. Infos und Anmeldung auf der Website.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 75 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 60 ha Ackerland und 15 ha Grünland
  • Fruchtfolge: zwei Jahre Kleegras, Weizen, Ackerbohnen, Gerste/ Triticale, Erbsen
  • Tierhaltung: ca. 400-500 Mastschweine pro Jahr (Bunte Bentheimer), Mutterkühe, Mastrinder und Mastochsen (Rotes Höhenvieh und Schwarzbuntes Niederungsrind), Hühner (männliche wie weibliche der Zweinutzungsrasse „Les Bleus“), Shropshireschafe (ca. 50 Muttertiere und Nachzucht), Wachteln und Kaninchen
  • Anbauverband: Naturland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-003

 


Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

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