Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Der Bauernhof Familie Frey: Konsequent Bio

Nach ihrem Entwicklungsdienst in Südamerika haben Regina und Ulrich Frey seit 1992 einen landwirtschaftlichen BioGemischtbetrieb im nördlichen Odenwald aufgebaut. Seit 2017 wird der Betrieb als GbR mit Sohn Sebastian geführt.
Warum Ökolandbau? „Weil sich die herkömmliche Agrarpolitik in einer Sackgasse befindet – von der Überschussproduktion bis hin zum maßlosen Energieverbrauch.“ Daher haben sie mit der Betriebsübernahme 1992 gleich auf ökologischen Landbau gemäß der Naturland-Richtlinien umgestellt. Neben Ackerbau und Mutterkuhhaltung bilden Legehennen den Kern des Hofs. Als neues Konzept brachte Sebastian Frey den „Agroforst“ ein.
Kühe, Hühnergarten, Agroforst
Die Mutterkühe sind Fleischrindkreuzungen. Die Rinder stehen den größten Teil des Jahres auf der Weide, den Winter verbringen sie im großzügigen Laufstall. „Für unser Hauptstandbein Legehennen haben wir ein ganz spezielles Konzept entwickelt, den „Hühnergarten Monbrunn.“ Zu den bestehenden zwei Mobilställen ist ein weiterer für 2.000 Tiere hinzu gekommen und damit ein wichtiger Baustein des Gesamtkonzepts fertiggestellt worden.
„In unserem Hühnerauslauf haben wir Hecken und Obstbäume gepflanzt. Sie dienen als Windschutz und Deckung für die Hennen. Es stehen jedem Tier etwa zehn Quadratmeter Freiland zur Verfügung“, ergänzt der Landwirt. Diese Maßnahme gehört zu unserem Agroforst-Konzept, einer Bewirtschaftungsform, bei der Gehölzpflanzen mit Acker oderWeideland kombiniert werden. Dabei kommt es zu Synergieeffekten zwischen den verschiedenen Kulturformen. Wasserhaltefähigkeit, Erosionsschutz, Kleinklima und Biotopvernetzung sind die Themen, die dazu beitragen, unsere Landwirtschaft an die klimatischen Veränderungen anzupassen und Artenvielfalt zu ermöglichen.
Beim Thema „Agroforst“ nehmen die Freys eine Vorreiterrolle ein und etablieren dieses System in unterschiedlichen Ausprägungen auf den Eigentumsflächen des Betriebes.
Regionale Vermarktung
Aus eigenem Anbau gibt es am Mittwochnachmittag und am Samstagvormittag Eier, Kartoffeln, diverse Getreide sowie Fleisch- und Wurstwaren von Rind, Schwein und Geflügel ab Hof. Die Produkte gibt es auch in vielen Läden in der Region. Hofbesichtigungen bei Frey sind jederzeit für Interessierte möglich. Ob private Kleingruppen oder ganze Schulklassen – alle sind herzlich willkommen, Termine bitte vereinbaren.
Betriebsinfos
Der Bauernhof Familie Frey GbR
Monbrunn 9, 63897 Miltenberg
Tel.: 09371-6 63 68
E-Mail: biobauernhof-freyde
Internt: www.bauernhof-frey.de
Mi 15 bis 18 Uhr
Sa 9 bis 12 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
- Betriebsart: Gemischtbetrieb
- Betriebsfläche: 67 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 47 ha Ackerland und 20 ha Dauergrünland, dazu 12 ha Wald
- Fruchtfolge: Klee, Winterweizen, Hafer/Erbsengemenge, Winterroggen, Kartoffeln und Hafer/Wickengemenge, Dinkel, Mais/Hirse
- Tierhaltung: 700 Masthähnchen pro Jahr, 4.000 Legehennen, 20 Mutterkühe (Fleischrindkreuzungen, überwiegend Charolais), Deckbulle (Blonde Aquitaine)
- Aufstallung: Hühner: Freilandhaltung und Mobilställe. Mutterkühe: Offener Laufstall mit Einstreu im Winter
- Anbauverband: Naturland
- ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-003
Das Betriebsporträt finden Sie hier als PDF-Datei zum Download.
Mehr Infos zum Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau:
Letzte Aktualisierung 12.10.2022



