Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite nur notwendige Cookies gesetzt. Details in unserer Datenschutzerklärung.
Klostergut Plankstetten: Natürlich aus Tradition

Bereits 1129 gründete Graf von Hirschberg die Benediktinerabtei Plankstetten. Mitte der 1990er wurde die Landwirtschaft auf die organisch-biologische Wirtschaftsweise umgestellt. Einige der Spezialitäten von hier kennt man bundesweit.
Nach der Regel des heiligen Benedikts sollen sich die Mönche selbst versorgen und von ihrer Hände Arbeit leben, sodass Landwirtschaft und Handwerk schon immer einen hohen Stellenwert auf dem Klostergut Plankstetten einnahmen.
Rundum nachhaltig
Zur Lehre der Benediktiner gehört die Selbstversorgung mit allen Gebrauchsgütern. Im Kloster Plankstetten werden die Urprodukte aus Landwirtschaft und Gärtnerei ökologisch erzeugt und in der klostereigenen Bäckerei, Metzgerei und Küche verarbeitet. Bei einer Betriebsgröße von etwa 230 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche ist das ein nicht ganz so einfaches Unterfangen.
Das Klostergut hält unter anderem Mutterkühe und betreibt eine Gärtnerei. Dazu gehören einige Gewächshäuser, eineinhalb Hektar Freiland und vier Hektar Streuobstwiesen. Von der Tierhaltung über den Ackerbau bis zur Gärtnerei wird mit allen hier Arbeitenden immer nach nachhaltige Lösungen gesucht. „Wo immer es möglich und wirtschaftlich tragbar ist, versuchen wir durch Investitionen auch unseren Energieverbrauch zu senken und fossile Energieträger durch erneuerbare zu ersetzen“, erklärt Betriebleiter Martin Fischer. Auf den Dächern der landwirtschaftlichen Hofstelle werden beispielsweise mit einer Photovoltaikanlage pro Jahr etwa 200.000 Kilowattstunden regenerativer Strom erzeugt.
Markt der Spezialitäten
Die vielen Spezialitäten des Klosters gibt es im Hofladen, im Naturkosteinzelhandel und auf Wochenmärkten in der Region. So findet man sie dienstags in Regensburg, Mittwoch und Freitag in Nürnberg und in Roth am Donnerstag. Zu den Plankstettener Spezialitäten gehören zum Beispiel Frühjahrsblüten-, Sommertracht- und Waldhonig, diverse Brot- und Backwaren, Fleisch und Wurst oder Dinkelkaffee. Auch überregional bekannt sind die Bierspezialitäten, der Obstler- und Klosterbierbrand.
Wer es genauer wissen will, schaut sich das Klostergut persönlich an. Führungen sind nach Absprache separat oder in Kombination mit einer Klosterführung (Dauer etwa eine Stunde) möglich. Anschließend geht es auf Wunsch in die Schenke.
Betriebsinfos
Klostergut Plankstetten
Martin Fischer
Staudenhof 3
92334 Berching
Telefon.: 08462-90 66 94
Fax: 08462-90 600 53
E-Mail: klostergutkloster-plankstettende
Internet: www.kloster-plankstetten.de
Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr
Samstag von 8 bis 17 Uhr
Telefon: 08462-206 141
Internet: www.einkaufen-imkloster.de
- Betriebsart: Gemischtbetrieb
- Betriebsfläche: 230 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche, davon 140 Hektar Ackerland, 90 Hektar Dauergrünland
- Fruchtfolge: 2 Jahre Kleegras, Weizen/Kartoffel, Braugerste, Ackerbohnen/Erbsen, Dinkel/Roggen/Emmer
- Tierhaltung: Mutterkühe und Ochsenmast (Fleckvieh), Mastschweine, Schafe, Damwild
- Anbauverband: Bioland
- ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006
Mehr Infos zum Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau:
Letzte Aktualisierung 09.07.2025



