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Schloss Gut Obbach: Bestes Bio vom Schlossgut

Gut Obbach ist ein altes Rittergut und heute im Besitz der Familie Schäfer. Am Rande des Fränkischen Weinlands sorgt ein engagiertes Betriebsleiterteam seit über 25 Jahren für beste Naturland-Qualität
"Ökolandbau ist für uns die einzig konsequente und nachhaltige Wirtschaftsweise", sagt Bernhard Schreyer. "Durch die Herstellung qualitativ hochwertiger Lebensmittel wollen wir die Wertschöpfung und damit auch Arbeitsplätze in der Region erhalten." Hierfür wurde Gut Obbach 2020 mit dem Bundespreis Ökologischer Landbau des Landwirtschaftsministeriums ausgezeichnet.
Saatgut für Mensch und Natur
Der Betriebszweig Saatgutvermehrung wurde stetig erweitert und eine moderne Aufbereitungsanlage für Druschfrüchte errichtet. "Als Dienstleister bieten wir anderen Öko-Betrieben, -Erzeugergemeinschaften und -Verarbeitenden an, Saatgut, Leguminosen und Konsumgetreide aufzubereiten und zu lagern", erklärt der Landwirt. "Durch ein breites Spektrum an Maschinen können Partien unterschiedlichster Ausgangsqualität aufbereitet werden." Entgranner, Siebreinigungen, Trieure, Tischausleser, Photoausleser und Bürstmaschine kommen zum Einsatz, um Lebensmittel oder Betriebsmittel in bester Qualität anzubieten. Auch Schälsonnenblumen und Spelzgetreide können geschält und gemäß Markterfordernissen aufbereitet werden.
Produkte vom Hof
Die für die Gegend typischen Streuobstwiesen des Guts wurden durch Neuanpflanzungen verjüngt. Äpfel und Birnen werden überwiegend zu Saft und Cider verarbeitet. In einer Obstanlage wächst frisches Tafelobst für die Direktvermarktung. Die Vielfalt spielt hierbei eine große Rolle: Verschiedene Sorten von Aprikosen, Mirabellen, Äpfeln, Birnen, Zwetschgen, Kirschen und Pflaumen werden in der Saison täglich frisch und reif geerntet und ab Hof verkauft.
Der Hofladen befindet sich im Innenhof des Guts. Hier werden die hofeigenen Produkte wie z. B. Gutsbier, Apfelcider und -saft, verschiedene Öle, Apfelessig, Kichererbsen, Mehle, Kartoffeln und Gemüse sowie zugekaufte Bio-Produkte aus der Region und vom Großhandel verkauft. Neben dem Hofladen sind regionale Lebensmittel-Einzelhändler, Naturkostläden und die Gastronomie die wichtigsten Abnehmer der Hoferzeugnisse. In den Sommermonaten ist das SommerHofCafe ein beliebtes Ausflugsziel und Treffpunkt für Menschen aus der Region. Es lädt dazu ein, unter den Lindenbäumen zu verweilen und selbstgebackenen Kuchen zu genießen.
#OekoHofEinblicke // Folge #14: "Auf zu neuen Feldern", Schloss Gut Obbach
Betriebsleiter Bernhard Schreyer gibt im Video "Auf zu neuen Feldern" Einblicke in den Öllein-Anbau auf dem Schloss Gut Obbach in Bayern. Er berichtet über die besonderen Herausforderungen bei der Ernte und erklärt, wie die Leinsamen in der kleinen hofeigenen Mühle zu Leinöl veredelt werden sollen.
#OekoHofEinblicke: Die Corona-Pandemie hat ein nie dagewesenes Interesse an Lebensmitteln und ihrer Produktion geweckt. Ist die Versorgung in Deutschland sicher? Unter welchen Bedingungen werden Obst und Gemüse angebaut und geerntet? Und wie sieht die Tierhaltung aus? Antworten bietet jetzt eine Gemeinschaftsaktion der Bio-Höfe des Netzwerks Demonibtstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.
Betriebsinfos
Schloss Gut Obbach
Bernhard Schreyer, Petra Sandjohann und Maximilian Graf
Dr.-Georg-Schäfer-Straße 5
97502 Euerbach-Obbach
Telefon: 09 726 / 12 69
Fax: 09 726 / 90 94 49
E-Mail: gutsverwaltunggut-obbachde
Internet: www.gut-obbach.de
Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr
Samstag von 8 bis 16 Uhr
- Betriebsart: Ackerbaubetrieb
- Betriebsfläche: 260 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 250 Hektar Ackerland und 10 Hektar Grünland
- Fruchtfolge: Überjähriges Kleegras/Rotklee/Luzerne, Winterweizen/Dinkel, Braugerste/Winterroggen, Grobleguminosen, Braugerste/Winterroggen, Sonnenblumen mit Kleeuntersaat
Äpfel und Birnen in großer Sortenvielfalt sowie alte Sorten. Steinobst: Aprikosen, Mirabellen, Kirschen, Zwetschgen und Pflaumen - Anbauverband: Naturland
- ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-037
Mehr Infos zum Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau:
Letzte Aktualisierung 03.03.2025



