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Albertshof: Bio-Pioniere im Westerwald

Seit über 30 Jahren trägt der Albertshof zu einer nachhaltigen Landwirtschaft im Westerwald bei. Eine wesensgemäße Tierhaltung, pädagogische Angebote und ein fast berühmter Hofladen gehören dabei zum Betriebskonzept von Kerstin und Peter Doppstadt.
"Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, mit der Natur und nicht gegen sie zu arbeiten und so beste Lebensmittel zu produzieren", sagt Landwirtschaftsmeister Peter Doppstadt. Zusammen mit seiner Frau Kerstin führt er den Albertshof im rheinlandpfälzischen Rennerod seit 1988 nach ökologischen Richtlinien als Familienbetrieb.
Grünland und Freiland
Legehennen und Hähnchen mit ihren großzügigen Ausläufen prägen das Bild des Albertshofes ebenso wie die Weidehaltung der Milchvieh- und Rinderherde. "Auf dem Grünland erwirtschaften wir die Futtergrundlage für unsere Milchkühe, Rinder und deren Kälber", so der Landwirt. Die Tiere werden den größten Teil des Jahres auf der Weide gehalten. Neben der Fleischproduktion liegt der betriebliche Schwerpunkt auf der Milchproduktion. Diese geht zur Weiterverarbeitung an die Schrozberger Molkerei. "Fleisch und andere Hofprodukte verkaufen wir größtenteils im eigenen Hofladen", sagt Kerstin Doppstadt. "Diesen haben wir vor über 20 Jahren gebaut und seitdem stetig erweitert. Uns ist wichtig, dass wir das Thema Bio der Kundschaft und den Menschen in allen Facetten näherbringen."
Zufriedene Hofladenkundschaft
Das Sortiment an Bio-Lebensmitteln umfasst Rindfleisch, Hähnchen, Eier, Apfelsaft, Apfel-Balsamico und eigene Molkereiprodukte sowie ein umfangreiches Naturkostwarensortiment. Qualität, die sich auszahlt: Immer wieder wählen die Leserinnen und Leser des Naturkostmagazins "Schrot und Korn" den Albertshof auf die vordersten Plätze bei der Wahl zum "Besten Hofladen". 2023 sogar zum besten Hofladen in ganz Deutschland. Der Laden mit Café, wo Kaffee, frischer Kuchen und Snacks angeboten werden, ist ein regional bekannter Treffpunkt, der zum Einkaufen, Verweilen und Probieren einlädt.
Ein Bestellformular für hofeigenes Bio-Rindfleisch gibt es auf der Website.
Einblicke in den Lernort Bauernhof
Ein weiteres Augenmerk liegt auf einer "Bildung für nachhaltige Entwicklung". „Wir wollen Kindern und Jugendlichen Zusammenhänge in Natur und Landwirtschaft begreifbar machen“, so Diplom-Sozialpädagogin Kerstin Doppstadt. Als Demonstrationsbetrieb ist der Albertshof seit 2006 außerschulischer „Lernort Bauernhof“. Von März bis Oktober werden unter der Leitung von Kerstin Doppstadt halb- oder ganztägige erlebnispädagogische Hoferkundungen für Schulklassen, Kita-Gruppen und andere Institutionen angeboten.
Betriebsinfos
Albertshof
Peter und Kerstin Doppstadt
Alberthof, 56477 Rennerod
Telefon: 02664-99 95 63
E-Mail: kerstin.doppstadtalbertshofcom
Internet: www.albertshof.com
- Dienstags, Donnerstags und Freitags: 10 bis 13 sowie 15 bis 19 Uhr
- Samstags 10 bis 16 Uhr
- Betriebsart: Milchviehhaltung
- Betriebsfläche: 135 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche
- Fruchtfolge: Dauergrünland
- Tierhaltung: 130 Milchkühe, 120 Rinder und Kälber, 2 Bullen, 230 Legehennen
- Aufstallung: neben Weidehaltung Boxenlaufstall und Laufhof
- Anbauverband: Demeter
- ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006
Mehr Infos zum Netzwerk der Demonstrationsbetriebe:
Letzte Aktualisierung 24.10.2024



