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Klostergut Maria Laach: Landwirtschaft am Laacher See

Ein Bio-Hof mitten im größten Naturschutzgebiet von Rheinland-Pfalz: Das ist das Klostergut Maria Laach. Das Anwesen beim Benediktinerkloster am Laacher See besteht seit dem Mittelalter. Gerade deshalb wird nachhaltig gewirtschaftet.
„Das höchste Ziel unserer Unternehmensphilosophie ist die größtmögliche Transparenz und Sicherheit für unsere Kunden, von und für Menschen mit nachhaltigem Lebensstil“, sagt Betriebsleiter Michael Ullenbruch. „Unser Leben ist geprägt vom Zusammenleben mit unseren Tieren sowie Boden, Wasser, Luft und Sonne.“ 1999 hat er aus großer Überzeugung die Gutswirtschaft gemäß der Bioland-Richtlinien auf ökologische Landwirtschaft umgestellt. 2008 hat sich der Betrieb dem Bioland-Verband angeschlossen.
Sichtbare Landwirtschaft
Etwa ein Viertel der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Betriebs ist Dauergrünland und damit der Mutterkuhhaltung mit ihren Limousin-Rindern vorbehalten. „Außerdem haben wir 2002 den alten Schweinestall des Klosters nach biologischen Richtlinien umgebaut“, erzählt Ullenbruch. Für die Direktvermarktung werden Kreuzungen der Rassen Deutsches Landschwein und Pietrain gehalten. Die Legehennen leben in vier modernen Mobilställen. So haben die Tiere reichlich Auslauf und damit Zugang zu frischem Gras. Wie auch die Rinder sind sie für Besucherinnen und Besucher jederzeit sichtbar. Auf den Ackerflächen werden Weizen, Dinkel und Roggen als Brotgetreide angebaut und geerntet. Aus der vielfältigen Fruchtfolge dienen Weizen, Dinkel und Roggen als Brotgetreide angebaut und geerntet. Aus der vielfältigen Fruchtfolge dienen Wintergerste, Triticale, Hafer, Erbsen, Luzernegras- und Maissilage als nahrhaftes Viehfutter.
Ein Besuch lohnt sich immer
Der vielfältige Hofladen liegt direkt am Parkplatz des beliebten Ausflugsziels und ist täglich geöffnet. Neben Fleisch, Wurst und Eiern aus eigener Tierhaltung sind hier Kartoffeln, Getreide, Obst und Gemüse zu finden, zudem Weine, Säfte und vieles mehr. Zusammen mit der umfangreichen Brottheke und über 80 Käsesorten bietet sich eine große Vielfalt an Bio-Lebensmitteln. Seit Ende 2020 gibt es die eigenen Produkte auch online zu kaufen.
Besuche am See und auf dem Klostergut lohnen sich trotzdem immer. Gäste kommen zu Spaziergängen, zum Kauf von Lebensmitteln oder zu informativen Veranstaltungen rund um den Ökolandbau. „Unser Sortiment hat sich in den letzten fünf Jahren um eine Vielzahl von Produkten unserer Eigenmarke erweitert. Hanföl, Hanfnudeln und Gebäck aus unserem eigen angebauten Nutzhanf sowie eigenes Rapsöl, Raps- und Sommerblütenhonig runden unser Angebot ab“, sagt Michael Ullenbruch. Mehr Informationen bietet die Webseite.
Betriebsinfos
Klostergut Maria Laach
Michael Ullenbruch
Klostergut Maria Laach 0
56653 Maria Laach
Telefon: 02 652 / 52 86 90
E-Mail: infohofladen-laachde
Internet: www.hofladen-laach.de
- Montags bis Samstags 9 bis 18 Uhr
- Sonntags 10 bis 18 Uhr
- Betriebsart: Gemischtbetrieb
- Betriebsfläche: 440 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 320 Hektar Ackerland und 120 Hektar Dauergrünland
- Fruchtfolge: zweimal Luzernegras, Weizen, Wintergerste, Triticale, Hafer, Erbsen, Silomais oder Sommergetreidegemenge, Roggen, oder Dinkel
- Tierhaltung: 300 Rinder (Limousin), 100 Mastschweine (Zuchtkreuzung deutsches Landschwein und Duroc Beziehungsweise Pietrain), 1.000 Legehennen, 300 Masthähnchen
- Anbauverband: Bioland
- ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006
Mehr Infos zum Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau:
Letzte Aktualisierung 11.08.2026



