Klostergut Maria Laach

Klostergut Maria Laach: Landwirtschaft am Laacher See

Ein Bio-Hof mitten im größten Naturschutzgebiet von Rheinland-Pfalz: Das ist das Klostergut Maria Laach. Das Anwesen beim Benediktinerkloster am Laacher See besteht seit dem Mittelalter. Gerade deshalb wird nachhaltig gewirtschaftet.

„Das höchste Ziel unserer Unternehmensphilosophie ist die größtmögliche Transparenz und Sicherheit für unsere Kunden, von und für Menschen mit nachhaltigem Lebensstil“, sagt Betriebsleiter Michael Ullenbruch. „Unser Leben ist geprägt vom Zusammenleben mit unseren Tieren sowie Boden, Wasser, Luft und Sonne.“ 1999 hat er aus großer Überzeugung die Gutswirtschaft gemäß der Bioland-Richtlinien auf ökologische Landwirtschaft umgestellt.


Der Hof

Klostergut Maria Laach 
Michael Ullenbruch
56653 Maria Laach
Rheinland-Pfalz

Tel.: 02652-52 86 90

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

E-Mail: info@hofladen-laach.de
Internet: www.hofladen-laach.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

440 ha Fläche: 320 ha Ackerland und 120 ha Dauergrünland

Tiere

300 Limousin-Rinder, 220 Mastschweine

Hühner

1.250 Legehennen


Sichtbare Landwirtschaft

Etwa ein Viertel der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Betriebs ist Dauergrünland und damit der Mutterkuhhaltung mit ihren Limousin-Rindern vorbehalten. „Außerdem haben wir 2002 den alten Schweinestall des Klosters nach biologischen Richtlinien umgebaut“, erzählt Ullenbruch. Für die Direktvermarktung werden Kreuzungen der Rassen Deutsches Landschwein, Duroc und Pietrain gehalten. Der Großteil der Legehennen lebt in vier modernen Mobilställen. So haben die Tiere reichlich Auslauf und damit Zugang zu frischem Gras. Wie auch die Rinder sind sie so für Besucherinnen und Besucher jederzeit weithin sichtbar. Auf den Ackerflächen werden Weizen, Dinkel und Roggen als Brotgetreide angebaut und geerntet. Aus der vielfältigen Fruchtfolge dienen Wintergerste, Triticale, Hafer, Erbsen, Luzernegrasund Maissilage als nahrhaftes Viehfutter.

Hofladen geöffnet: Mo – Sa 9 bis 18 Uhr So 10 bis 18 Uhr

Ein Besuch lohnt sich immer

Der vielfältige Hofladen liegt direkt am Parkplatz des beliebten Ausflugsziels und ist täglich geöffnet. Neben Fleisch, Wurst und Eiern aus eigener Tierhaltung sind hier Kartoffeln, Getreide, Obst und Gemüse zu finden, zudem Weine, Säfte und Geschenkartikel sowie Produkte des Klosters. Zusammen mit der umfangreichen Brottheke und über 80 Käsesorten bietet sich eine große Vielfalt an Bio-Lebensmitteln. Seit Ende 2020 gibt es die Produkte auch onlnine. Besuche am See und auf dem Klostergut lohnen sich trotzdem immer. Gäste kommen zu Spaziergängen, zum Kauf von Lebensmitteln oder zu informativen Veranstaltungen rund um den Ökolandbau. „Sie werden entdecken, dass das Kloster ein vielfältiges, reizvolles Gebilde mit Ausstrahlungskraft ist, die seit Langem zahlreiche Besucher anzieht und begeistert,“ sagt Michael Ullenbruch. Mehr Informationen bietet die Website.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 440 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 320 ha Ackerland und 120 ha Dauergrünland
  • Fruchtfolge: zweimal Luzernegras, Weizen, Wintergerste, Triticale, Hafer, Erbsen, Silomais oder Sommergetreidegemenge, Roggen, oder Dinkel
  • Tierhaltung: 300 Rinder (Limousin), 220 Mastschweine (Zuchtkreuzung Dt. Landschwein x Duroc bzw. Pietrain), 900 Legehennen, davon 660 in drei Mobilställen
  • Anbauverband: Bioland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

Letzte Aktualisierung 26.06.2017

Demonstrationsbetrieb Ökolandbau des Monats

Gruppenbild neben Hofschild.

Biohof und Hofschlachterei Muhs

Die BIOSpitzenköche empfehlen

Sauerkrautsuppe

Sauerkrautsuppe

Nach oben