Bainerhof

Bainerhof: Seltene Rinder und Tradition

Der Bainerhof in der Weinbaugemeinde Waldböckelheim befindet sich seit über fünf Generationen in Familienbesitz. Seit 1989 werden die 125 Hektar Fläche nach den Richtlinien des Demeter Verbandes biologisch dynamisch bewirtschaftet.

„Wir betreiben eine Kreislaufwirtschaft, die Lebensmittel erzeugt, welche sowohl den Körper als auch den Geist der Menschen nähren“, sagt Karlfried Simon. Seit mehr als 30 Jahren wird sein Hof nach den Richtlinien von Demeter bewirtschaftet. Simon baute den Gemischtbetrieb im Laufe der Jahre auf heute 125 Hektar Nutzfläche aus.


Der Hof

Bainerhof
Karlfried Simon
Bainerhof 1
55596 Waldböckelheim
Rheinland-Pfalz

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Tel.: 06758-62 60
Fax: -80 40 90

E-Mail: simon.familie@gmx.de
Internet: bainerhof.jimdo.com

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

125 Hektar Fläche: 65 Hektar Ackerland, 60 Hektar Grünland

Mastvieh

60 Glanrind-Zucht und Mastrinder/Ochsen

Milchvieh

29 Glanrind-Mutterkühe


Kreislaufwirtschaft als Basis

Auf den 65 Hektar Ackerflächen werden Weizen, Dinkel, Hafer und Roggen angebaut und an regionale Bio-Mühlen vermarktet. Grundlage der Fruchtfolge ist der dreijährige Luzerneanbau. Der Luzerne-Aufwuchs wird als Rundballensilage oder Heu zur Fütterung der insgesamt etwa 90-köpfigen Glanviehherde genutzt, ergänzt durch Weide und Heunutzung der 60 Hektar Grünlandflächen. Es stehen 15 Hektar Weide in Hofnähe und sieben Hektar Jungviehweide in nur zwei Kilometern Entfernung zur Verfügung.

„Die Glanrinderherde besteht aus 29 Herdbuchkühen und einem Zuchtbullen plus Nachzucht, sowie aus Färsen und Ochsen zur Mast“, erklärt Landwirtschafts- und Fleischermeister Simon. „Diese werden nur mit hochwertigem Grundfutter versorgt und die nicht zur Zucht gebrauchte Nachzucht mit Grundfutter zur Schlachtreife gebracht.“ Das bedeutet eine Haltungsdauer für die Färsen und Ochsen von mindestens 30, besser 36 Monaten.

„Wir leben regionale Kreisläufe vom Erzeuger über den Handel bis zum Verbraucher.“

Erhalt durch Nutzung

Das Glanrind gehört zu den traditionellen Hausrindern in Rheinland-Pfalz. Als anerkannter „Arche-Hof“ sorgt der Bainerhof nicht nur für deren Erhalt durch Züchtung, sondern informiert auch die Öffentlichkeit, bei Tierschauen und in den Medien.

Die Tiere werden über den Lebensmitteleinzelhandel in der Region Nordpfalz/Pfalz als regionale Spezialität vermarktet. Ebenso gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit der Slow Food Gruppe „Glan Donnersberg“. So fand schon viele Male die Donnersberger Glanrindwoche statt, bei der teilnehmende Gastronomiebetriebe halbe Rinder innerhalb von zwei Wochen verkochen. Durch die hohe Nachfrage gibt es einige Kooperationspartner, um genügend Bio-zertifizierte Glanrinder anbieten zu können. Wer mehr über all das erfahren möchte, kann den Betrieb nach Absprache besuchen.


Betriebsspiegel

Betriebsart

Gemischtbetrieb

Betriebsfläche

insgesamt 120 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, davon 60 ha Ackerland und 60 ha Grünland, davon sind wiederum 10 ha Streuobst

Fruchtfolge

3 Jahre Luzerne, Winterweizen, Dinkel, Roggen, Hafer

Tierhaltung

35 Mutterkühe, 40 Zucht- und Mastrinder (Glanrinder)

Anbauverband

Demeter

ÖKO-Kontrollnr.

DE-ÖKO-006


Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Betriebsinfos in einem Faltblatt.

Letzte Aktualisierung 22.04.2021

Demonstrationsbetrieb Ökolandbau des Monats

Mann und Frau auf Kuhweide

fleck. - Kleine Hofmolkerei

Die BIOSpitzenköche empfehlen

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

Nach oben
Nach oben