Hof Luna

Hof Luna: Landwirtschaft & Artenschutz

Als vielseitiger Naturschutz- und Arche-Hof wird Hof Luna seit 1987 biologischdynamisch bewirtschaftet. Dazu gehören vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen ebenso wie Landschaftspflege und bestes Bio-Fleisch bedrohter Nutztierrassen.

„Unser Hauptaugenmerk liegt auf dem Zusammenspiel von Tierhaltung, Landschaftsgestaltung und Naturschutz in einem stabilen Gesamtökosystem“, sagt Betriebsleiter Wilhelm Bertram. Dazu gehört ein geschlossener Betriebskreislauf ebenso wie das Angler Rind alter Zuchtrichtung, das Bunte Bentheimer Schwein und das Ungarische Zackelschaf – alte Rassen, die auf Hof Luna gehalten und gezüchtet werden.


Der Hof

Hof Luna
Wilhelm Bertram
Im Siek 10
31084 Freden
Niedersachsen

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-037

Tel.: 05184-95 89 58

E-Mail: hof-luna@t-online.de
Internet: www.hof-luna.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

150 Hektar Fläche, davon 65 Hektar Acker-, 85 Hektar Grünland

Tiere

75 Milchkühe, 70 Rinder, 3 Zuchtbullen, 8 Bunte Bentheimer Mastschweine, 30 Zackelschafe

Vielfalt

8 Hektar Biotope, 1 Hektar Streuobst, 1,2 Hektar Obstanlage


Einmaliges „Ö-KUH System“

Auf Hof Luna sind Tierhaltung, Landschaftsgestaltung und Naturschutz die zentralen Elemente, die sich gegenseitig bedingen und so aufeinander abgestimmt sind, dass sie einen in sich geschlossenen Kreislauf bilden. Wilhelm Bertram nennt dieses Konzept sein „Ö-KUH-System“, für das Hof Luna 2020 vom Landwirtschaftsministerium den Bundespreis Ökologischer Landbau erhielt.

„Herzstück des Betriebes ist unsere Milchviehherde. Die Rasse Angler Rind alter Zuchtrichtung gilt als extrem gefährdet“, erklärt Bertram. „Und dies trotz der sehr besonderen Rassequalitäten in Bezug auf Milch, Fleisch, Futterverwertung,  Gesundheit und Anpassungsfähigkeit.“ Auch als Düngerlieferanten sind die Rinder äußerst nützlich: „Der anfallende Grünschnitt der Obstbäume, Feuchtbiotope und über vier Kilometer Hecken wird von den Tieren abgefressen und der Rest anschließend zu Hackschnitzeln weiterverarbeitet, die eine wichtige Komponente des Komposts darstellen“, sagt der Landwirt. Dieser hebt den Humusgehalts im Boden, der so klimawirksam CO2 bindet.

Die verschiedenen Heckensträucher und Bäume versorgen die Rinder mit wichtigen Mineralstoffen und Gerbsäuren und bieten außerdem einer Vielzahl von Insekten und Vögeln Nahrung und Lebensräume. So wurden bereits offiziell 57 Brutvogelarten nachgewiesen, elf davon stehen auf der Roten Liste. Ein zusätzliches Projekt ist außerdem die Bewirtschaftung von besonders mageren Kalkscherbenäckern der benachbarten Wernershöhe.

„Hauptaugenmerk ist das Zusammenspiel von Tierhaltung, Landschaftsgestaltung und Naturschutz im Gesamtökosystem.“

Selbstbedienung im Hofladen

Alle Tiere werden nach kurzem Transportweg in Bockenem geschlachtet und zu Demeter-zertifizierten Produkten weiterverarbeitet. Nur hofeigene Produkte werden ab Hof vermarktet. Der Selbstbedienungsladen ist durchgängig geöffnet.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Landwirtschaft
  • Betriebsfläche: 150 Hektar Fläche, davon 65 Hektar Acker- und 85 Hektar Grünland, 8 Hektar, Biotope, 1 Hektar Streuobst, 1,2 Hektar Obstanlage
  • Tiere: 75 Milchkühe, 70 Rinder, 3 Zuchtbullen, 8 Bunte Bentheimer Mastschweine, 30 Zackelschafe
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollnr.: DE-ÖKO-037

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

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