Biohof Düna

Biohof Düna: Harzer mit Herz und Hand

Daniel Wehmeyers Berufswunsch stand früh fest: „Bereits als Kind wusste ich: Ich möchte Bauer werden!“, erzählt der Betriebsleiter des Biohof Düna. Ein ambitioniertes Vorhaben, das ihm Spitznamen wie Träumer oder Visionär bescherte.

Wehmeyer selbst bezeichnet sich schlicht als „Rindermann“ und geht seinen Weg in der Zucht des Harzer Roten Höhenviehs gelassen, zielstrebig und – ähnlich seiner Tiere – ein wenig stoisch. Mit Erfolg. 2002 übernahm er den Nebenerwerbsbetrieb seines Vaters. 2021 nennt er eine 260 Rinder starke Herde sein Eigen und bewirtschaftet 440 Hektar. Das einst vom Aussterben bedrohte Höhenvieh findet Dank Wehmeyers Engagement in seiner alten Heimat ein neues Zuhause. Mit dem Erhalt der Rasse trägt der Biohof Düna auch zum Erhalt eines Stücks Harzer Kultur(landschaft) bei.


Der Hof

Biohof Düna
Daniel Wehmeyer
Düna 16a
37520 Osterode am Harz
Niedersachsen

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-039

Tel.: 05522-868981-1 / Fax: -0

E-Mail: info@biohofduena.de
Internet: www.biohofduena.de

Zahlen – Daten – Fakten

Rinder

260 Rinder, 90 Mutterkühe

Grünfläche

315 ha Grünland

Acker

125 ha Ackerland


Keine halben Sachen

Ob Tierwohl, Naturschutz oder Wertschöpfung, immer gilt: ganz oder gar nicht. Die Mutterkuhherde lebt im Sommer auf den saftigen Bergwiesen und im Winter im prämierten Wohlfühlstall. Kühe und Kälber bleiben für etwa elf Monate im Familienverband. Dank der Methode des Low-Stress-Stockmanship sind die Tiere handzahm. Das Futter ist ein Mix aus selbst geerntetem Bergwiesenheu und Grassilage, die Schlachtbullen bekommen zusätzlich ein Kraftfutter aus hofeigenem Bio-Getreide. „Der Bio-Kreislauf ist geschlossen“, freut sich der Betriebsleiter über sein Konzept. Der Rindermist düngt die Felder, und das Stroh wird als Einstreu verwendet. Durch die 7-Felder-Wirtschaft werden die Böden geschont und es wachsen Wildkräuter, die für Bienen und Insekten wichtig sind.

Rindfleisch auf Vorbestellung: info@biohofduena.de

Nose to Tail

Ganzheitlichkeit – das gilt in Daniel Wehmeyers Augen besonders für die Verwertung des toten Tieres. Mit ehrlicher Offenheit erklärt er seinen Gästen, wieso beim Fleischessen nicht nur die Rosinen, also Filet oder Roastbeef, herausgepickt, sondern alles – von Nase bis Schwanz – genutzt werden sollte. Seit Ende 2020 werden die Fleisch- und Wurstwaren in der hofeigenen Schlachterei hergestellt und im neuen Hofladen verkauft. Dies ermöglicht den Wehmeyers die regionale Direktvermarktung – die Wertschöpfung bleibt auf dem Hof.

Der Biohof Düna schmückt sich mit namhaften Preisen aus der Öko-Szene wie dem Naturschutzpreis Harz 2013, dem Bundespreis Ökologischer Landbau 2016 und dem Ceres Award 2017 in der Kategorie Bester Biolandwirt.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Rinderzuchtbetrieb
  • Betriebsfläche: 440 ha, davon 125 ha Ackerland und 315 Grünland
  • Tierhaltung: 260 Rinder, davon 90 Mutterkühe
  • Anbauverband: Bioland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-39

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

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