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Wenn im Spätsommer die Malvenblüten in Rosatönen leuchten, summt dann und wann eine seltene Besucherin zwischen ihnen – die Malven-Langhornbiene. Sie gehört zu den seltensten Wildbienen Deutschlands. Ohne Malvengewächse gäbe es sie nicht, denn sie ist streng auf diese spezialisiert. mehr lesen
Sie ist schlank gebaut und hat einen schwarz glänzenden Kopf und Brustbereich. Ihr Hinterleib leuchtet auffällig rot, während ihre Beine und Fühler dunkel gefärbt sind. Feine, kurze Härchen überziehen ihren Körper. Insgesamt wirkt ihr Körper dennoch glatt und etwas wespenartig. mehr lesen
Unsere Wildbiene des Monats ist eine echte Bastlerin. Ihr benötigtes Baumaterial trägt sie dabei prominent im Namen. Mit lediglich 12 Millimetern Körpergröße gehört sie zu den kleineren Arten in der heimischen Wildbienenwelt. Sie bevorzugt Standorte mit einer reichen Auswahl an Blütenpflanzen sowie Harzquellen und Pflanzenhaaren, da sie diese zum Nestbau benötigt. mehr lesen
Zwischen warmem Sand und lichten Waldrändern fliegt sie leise umher – kaum größer als ein Stecknadel-kopf, das Gesicht gezeichnet wie mit feinen Pinselstrichen: die Linien-Maskenbiene. Die Weibchen zeigen markante gelbweiße Gesichtsstreifen, die Männchen trapezförmige weiße Gesichtsflecken. Maskenbienen gehören zu den kleinsten heimischen Wildbienen. So erreicht die Linien-Maskenbiene eine maximale Körper-größe von sechs Millimetern. mehr lesen
Wer im Hochsommer durch blütenreiche Sandlandschaften oder an Wegrändern mit goldgelbem Rainfarn spaziert, kann einer ganz besonderen Wildbiene begegnen: der Rainfarn-Seidenbiene. Wir können sie leicht an ihren weißen Haarbinden erkennen. Mit den Bürsten an ihren Vorderbeinen sammelt sie Pollen, den sie auf ihre Hinterbeine verlagert, um ihn zu transportieren. mehr lesen
Es summt und flirrt auf sandigen Flächen – und mittendrin huscht eine schlanke Biene mit auffällig rot geflecktem Hinterleib vorbei. Es ist die Getrennte Wespenbiene, unsere Wildbiene des Monats Juli 2025. Obwohl sie eher an eine Wespe erinnert, gehört sie tatsächlich zu den Wildbienen und erfüllt eine ganz besondere Aufgabe: Ihre Präsenz zeigt uns deutlich, wie intakt und wertvoll Sand- und Kiesgruben als Ökosysteme sind. mehr lesen
Klein, unscheinbar und dennoch faszinierend: Unsere Wildbiene des Monats ist die Einhöckrige Mauerbiene. Diese besondere Wildbiene besticht nicht nur durch ihre raffinierte Baukunst, sondern erfordert beim Beobachten auch besondere Aufmerksamkeit. Denn obwohl sie vielerorts heimisch ist, bleibt sie meist verborgen. mehr lesen
Dank ihrer Anpassungsfähigkeit ist die Platterbsen-Mörtelbiene in vielen Lebensräumen zu finden – von sonnigen Waldrändern und Lich- tungen über Bachläufe bis hin zu Gärten und Parks. Besonders wohl fühlt sie sich in wärmebegünstigten Gebieten, wo sie passende Nistplätze und ein reiches Blütenangebot findet. mehr lesen
Die Gelbbeinige Kielsandbiene ist eine kleine, in Deutschland weit verbreitete Wildbiene, die durch die goldene Färbung der unteren Beinabschnitte auffällt. Sie kann sich an verschiedene Umgebungen anpassen, lebt aber vorzugsweise in trockenen Wiesen, Streuobstwiesen oder auch in urbanen Gebieten, wenn vielfältige Blütenpflanzen vorhanden sind. Im April nehmen die Weibchen den Flugbetrieb auf. mehr lesen
Mit maximal acht Millimetern Körperlänge wird die Dichtpunktierte Goldfurchenbiene, die auch als "Goldglänzende Furchenbiene" bekannt ist, kaum größer als eine Kaffeebohne. Sie beeindruckt mit ihrer schimmernden gold-grünen Farbe und den grünen Komplexaugen. Sie ist bereits im Frühjahr zu entdecken, denn das überwinterte Weibchen ist dann schon auf der Suche nach einem Nistplatz. mehr lesen
Die Stacheltragende Kegelbiene ist eine weitverbreitete, aber selten vorkommende Wildbiene. Als Kuckucksbiene ist sie bekannt dafür, keine eigenen Nester zu bauen, sondern sich ganz darauf zu verlassen, dass andere Bienen ihren Nachwuchs versorgen. mehr lesen
In diesem Jahr starten wir mit einer Vertreterin unserer 41 heimischen Hummelarten – der Grubenhummel. Sie ist zurzeit noch in der Winterpause, zeigt sich aber im späten Frühling. Sie ist vor allem für ihre außerordentliche Bestäubungsleistung und ihre Vorliebe für Klee bekannt. mehr lesen
Sie wird nur zehn Millimeter groß und steckt voller Überraschungen: Haben Sie schon von einer Biene gehört, die ihr Nest aus präzise geschnittenen Blattstückchen baut? Die Filzzahn-Blattschneiderbiene ist so eine geschickte Handwerkerin. Sie gehört zur Gattung Megachile, welche in Deutschland mit 23 Arten gelistet ist. Vor allem die Männchen der Gattung sind oft schwer voneinander zu unterscheiden. Die Flugaktivität der Weibchen können wir durch einen deutlich hörbaren hohen Flugton vernehmen. mehr lesen
Sie sieht so mancher Wespe zum Verwechseln ähnlich. Jedoch ist sie weder staatenbildend noch jagt sie andere Insekten. Vielmehr ist sie eine geschickte Strategin, die als Kuckucksbiene keinem eigenen Brutgeschäft nachgeht. mehr lesen
Dieses Multitalent kommt nahezu überall zurecht und fällt sofort ins Auge. Die pelzige, samtschwarze Hummel zeichnet sich besonders durch ihre zitronengelben Streifen aus. Sie lebt in unterschiedlichsten Höhen und trotzt aufgrund ihrer dichten Behaarung auch niedrigen Temperaturen. mehr lesen
Nur weil sie fliegen können, kommen Wildbienen nicht unbedingt sehr weit. Untersuchungen haben gezeigt, dass die meisten Wildbienen beim Pollensammeln eine Flugdistanz von weniger als 500 Meter haben. So braucht auch die Blutweiderich-Langhornbiene Pollenquellen und Nistmaterial in der Nähe, um zu überleben und ihren Nachwuchs aufzuziehen. mehr lesen
Auf den ersten Blick wirkt sie vielleicht wie eine fliegende Ameise. Doch bei dem kleinen Sechsbeiner handelt es sich um eine Wildbiene. Die äußerlich unauffällige Gebuchtete Maskenbiene hat einen mattschwarzen Rücken und ein eiförmiges Gesicht. Sie und ihre Verwandten tragen ihren Namen aufgrund der weiß-gelben Flecken im Gesicht. mehr lesen
Diese kleine glänzende Biene ist sicherlich nicht die auffälligste Erscheinung im Kosmos der Hautflügler. Doch die Metallische Keulhornbiene hält noch ein Geheimnis parat: Sie überwintert! Als Quartier nutzt sie dazu vor allem hohle Pflanzenstängel. mehr lesen
Für Wildbienen und andere Insekten ist jetzt Hochkonjunktur. Dieser Betriebsamkeit schließt sich auch unsere Wildbiene des Monats an, die Östliche Zwergwollbiene. Als echte Sonnenanbeterin ist sie in den Sommermonaten von Juni bis August unterwegs. mehr lesen
In unserem Bienenkalender steht der Mai ganz im Zeichen der Vierzähnigen Kegelbiene. Denn jetzt im Wonnemonat offenbart sie uns ihre faszinierende Strategie, Eier unbemerkt in die Nester anderer Bienen zu schmuggeln. Ein beeindruckendes Beispiel für die versteckten Netzwerke des Lebens! mehr lesen
Die Gattung der Sandbienen hält eine erstaunliche Artenvielfalt bereit. Über 1.000 Arten tummeln sich allein in der gemäßigten Zone der Nordhemisphäre, während andere in Afrika, Indien und Mittelamerika beheimatet sind. Die kleinen Geschöpfe können enorm variieren – manche sind flauschig wie kleine Hummeln, andere glänzen metallisch. mehr lesen
Nach den dunklen Wintermonaten hoffen wir nun auf die ersten Frühlingsboten. Besonders jetzt können wir uns wieder mehr den kleinen Naturwundern hingeben, zum Beispiel unserer Wildbiene des Monats März. Sie ist nur 6 Millimeter groß, ähnlich einem Stecknadelkopf. Daher fällt die grünlich schimmernde Biene vielleicht nicht sofort ins Auge. Dabei leistet sie Erstaunliches. mehr lesen
Wenn jetzt Sommer wär… Besonders in der kalten Jahreszeit tröstet die Vorfreude auf längere Tage, warme Temperaturen und die Vielfalt der Natur. Vor allem die Welt der Wildbienen vermag es, uns jedes Jahr aufs Neue zu überraschen. Mit viel Glück könnte dieses Jahr die Flockenblumen-Langhornbiene eine dieser Überraschungen sein. mehr lesen
Im Winter herrscht Stubenarrest bei unseren heimischen Fluginsekten. Dennoch können wir an manchen warmen Wintertagen, wenn die Temperatur knapp über dem Gefrierpunkt liegt, mutige Kältespezialistinnen sehen. Besonders die robusten Hummeln fliegen bereits früh im Jahr: Schon im Februar oder März suchen sie nach einer geeigneten Niststelle für ihr zukünftiges Hummelvolk. mehr lesen
In diesem Monat widmen wir uns einer echten Spezialistin. Wie alle Sägehornbienen ist sie etwas "speziell". Egal ob Blutweiderich-, Esparsetten-, Glockenblumen- oder Luzerne-Sägehornbiene: Sie alle sind wahre Feinschmeckerinnen und tragen ihre Lieblingsfutterpflanze auch im Namen. mehr lesen
Die Schmuckbiene macht ihrem Namen alle Ehre. Sie ist eine wahre Perle der Feuchtgebiete: Wer ein Weibchen dieser Art entdeckt, sieht eine Biene mit blutrotem Hinterteil und schwarzem Hinterleibsende, geschmückt von schneeweißen Haarflecken am gesamten Körper. Hinzu kommen ihre blaugrünen Augen. Die Männchen bleiben Dank ihres gelbroten Hinterleibes und ihrer leuchtend türkisfarbenen Augen besonders im Gedächtnis. mehr lesen
Hier haben wir eine Rarität im Bienenpelz! Sie liebt den Sand, ist bunt und gefährdet: Die Dünen-Pelzbiene ist unsere Wildbiene des Monats Oktober. Weltweit gibt es 350 Pelzbienenarten, aber nur eine Handvoll kommt in Deutschland vor. Die kleine, nur acht bis neun Millimeter große Wildbiene erzeugt einen besonders hohen Flugton. Also Augen und Ohren offen halten und die Dünen-Pelzbiene entdecken! mehr lesen
Nicht alle Bienen sorgen selbst für den eigenen Nachwuchs. Gut ein Drittel unserer heimischen Wildbienen lebt als Brutparasit: Sie schmuggeln ihre Eier in die Brutstätten anderer Wildbienen. Die artenreichste Gattung dieser sogenannten "Kuckucksbienen" sind die Wespenbienen. mehr lesen
Echte Platzhirsche gibt es auch unter den Wildbienen: Die Männchen der Weißfleckigen Wollbiene zeigen Revierverhalten und vertreiben männliche Artgenossen energisch aus ihrem Flugraum. Die Weibchen nutzen für den Nestbau Pflanzenhaare von Königskerzen, Eselsdisteln und Sandstrohblumen, sodass die Nester wie kleine Wattebällchen aussehen. mehr lesen
Jetzt ist Sommer – alles fliegt, kriecht und springt. Auch unsere heimischen Wildbienen sind geschäftig unterwegs. Eine von ihnen ist die Pippau-Sandbiene, eine echte Nahrungsspezialistin. Ihr Name gibt uns einen Hinweis auf die Pollenvorliebe dieser wählerischen Wildbiene: Sie ist auf Korbblütler wie Wiesen-Pippau, Gewöhnliches Ferkelkraut oder Wiesen-Bocksbart spezialisiert. mehr lesen
Mit ihren auffälligen breiten Hinterleibs-Endbinden ist die Filzbindige Seidenbiene ein echter Hingucker. Sie ist etwas größer und heller als andere Seidenbienen-Arten, im Feld allerdings schwer von ihren Gattungsschwestern zu unterscheiden. mehr lesen
Der Klatschmohn ist einer der ersten Sommerboten im Mai. Mit seinen rotglühenden Blüten ist er nicht nur ein Hingucker, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für eine Vielzahl unserer heimischen Wildbienen. Die Mohn-Mauerbiene weiß ihn auch für die Inneneinrichtung ihrer Nester zu schätzen. mehr lesen
Die Weibchen unserer Wildbiene des Monats müssen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Sie sind nämlich Kuckucksbienen und gehen somit keinem eigenen Brutgeschäft nach: Gelbfleckige Düsterbienen schmuggeln ihre Eier in die gemachten Nester der kleinen Harzbiene. mehr lesen
In der Welt der Wildbienen ist es gewöhnlich so, dass Weibchen und Männchen zeitlich nacheinander schlüpfen, um sich daraufhin zu paaren. Bei unserer Wildbiene des Monats ist das anders: Die Weibchen der Großen Salbei-Schmalbiene geben sich dem Liebesakt erst im Herbst hin und überwintern daraufhin. mehr lesen
Sie gehört zu den häufigsten Hummelarten in unseren Gärten. Dazu ist sie noch sehr auffällig: Wir erkennen sie leicht an ihrem leuchtend roten Hinterteil, der einen starken Kontrast zu ihrem samtig schwarz behaarten Körper bildet. Sie ist bereits im März unterwegs und nutzt früh blühende Pflanzen wie Krokusse, Schneeglöckchen oder Taubnesseln. mehr lesen
Die gedrungene Gewöhnliche Filzbiene ist sicherlich eine der farbenprächtigsten Arten in der Welt der heimischen Wildbienen: Ihre dunkle Körperfarbe bildet einen starken Kontrast zu den weißen Filzflecken und ihren roten Beinen und Flügelansätzen. Die Weibchen blicken durch backsteinrote Augen, die Männchen durch dunkelgelbe. Neben ihrer bunten Gestalt fällt die maximal 8 Millimeter große Biene durch ihren Buckel auf. Wie alle Filzbienen zählt unsere Wildbiene des Monats zu den Kuckucksbienen. Sie ist nah verwandt mit anderen Kuckucksbienen wie den Wespen-, Trauer- und Kraftbienen. mehr lesen
Diese kleine Bienenart ist einfach ungewöhnlich: Bei ihren Sammelflügen sieht es so aus, als ob sie nicht von Blüte zu Blüte fliegt, sondern eher hüpft. Auch ihr Äußeres ist kurios. Die meisten Maskenbienen sind einheitlich schwarz gefärbt. Die Weibchen unserer Wildbiene des Monats Dezember hingegen besitzen einen weinroten Hinterleib. Typisch für sie sowie Maskenbienen allgemein sind die weißen und hellgelben Gesichtszeichnungen. Stirn und Kopfschild der Männchen sind dabei komplett weiß gefärbt. mehr lesen
Sie wirkt wie eine Ameise auf Hochzeitsflug, so klein und schwarz wie sie durch die Lüfte fliegt. Die eher unscheinbare Ungezähnte Glanzbiene wird nur acht Millimeter groß. Sie ist in Deutschland zwar weitverbreitet, jedoch zerstreut und eher selten zu beobachten. mehr lesen
Für die letzten tapferen Fliegerinnen beginnt im Oktober allmählich das Ende ihrer Flugsaison. Das betrifft auch unsere Wildbiene des Monats, die Kleine Harzbiene. "Klein" bedeutet in diesem Zusammenhang wirklich klein: Sie ist nur sieben Millimeter groß! Doch beim Nestbau wächst sie über sich hinaus: Die mutige Biene errichtet ihre Nester im Freien! Sie gehört damit zu einer Handvoll Wildbienen, die nicht in Hohlräumen oder in der Erde nisten. mehr lesen
Unsere Wildbiene des Monats September gehört zu den auffälligen heimischen Bienenarten: Sie ist bunt und wirkt bucklig. Die blutroten Augen der Weibchen heben sich deutlich vom mattschwarzen Kopf und Rücken ab. Brust und Hinterleib zeigen zudem weiße filzartige Flecken, welche zum deutschen Namen der Gattung führten. mehr lesen
Allmählich neigt sich die Bienensaison wieder dem Ende zu. Aber noch gibt es sie, die kleinen summenden Pollenpakete. Unsere Wildbiene des Monats ist eine hervorragende Sammlerin. Und noch dazu eine ausgezeichnete Innenarchitektin, die nahezu überall zurechtkommt. Die Garten-Blattschneiderbiene gehört zu den häufigsten ihrer Gattung. mehr lesen
Sie schmuggelt ihre nächste Generation ins gemachte Nest. Die Punktierte Düsterbiene ist – wie alle Düsterbienen – eine Kuckucksbiene! Markant ist nicht nur ihr Verhalten, auch ihre hellen Haarbinden auf dem Hinterleib. Die wirken wie blonde Strähnchen auf dem überwiegend dunklen Körper. mehr lesen
Ihr Name kommt nicht von ungefähr: Die seltene Zweihöckrige Mauerbiene hat tatsächlich zwei höckerartige Fortsätze auf dem Kopf. Und nicht nur die sind auffällig – auch ihre fuchsrote Bauchbürste. Mit der kann sie reichlich Pollen sammeln. Im Kontrast dazu stehen die grünen Augen, die allerdings nur die Männchen haben. mehr lesen
Was heißt es schon, graue Haare zu bekommen?! Die eine mags, der andere färbt sie sich. Die Aschgraue Sandbiene steht zu ihren grauen Härchen. Sie fällt deutlich mit ihren grauen "Bärten" und den langen weißen Haaren an Körper und Beinen auf. mehr lesen
Sie sehen wie fliegende Ameisen aus, dunkel und meist unscheinbar. Die Männchen haben allerdings auffällige rote Rückenplatten. Die Schwarzrote Schmalbiene ist zwar in Europa weitverbreitet, aber in manchen Regionen Deutschlands verschollen. mehr lesen
Die frühe Biene fängt den Pollen. Wenn die ersten Blüten blühen, beginnt sie durch unsere Gärten zu patrouillieren. Unter den artenreichen Sandbienen ist die Fuchsrote Lockensandbiene sicherlich eine der auffälligsten. Ihr Kopf und ihre Unterseite sind pechschwarz. Doch auf dem langen Rücken und Hinterleib der Weibchen wächst ein leuchtend rotbrauner Pelz. Dieser Kontrast macht die Fuchsrote Lockensandbiene unverwechselbar. mehr lesen
Wir erkennen sie nicht nur an ihrer Größe, auch ihr hoher Summton verrät sie. Mit ausgebreiteten Flügeln nimmt die Mooshummel-Königin stolze 35 Millimeter ein. Die Mooshummel ist sehr selten und stark gefährdet, da sie Feuchtgebiete bevorzugt. mehr lesen
Ungekämmt und strubbelig – so ein Anblick ist der Großen Zottelbiene vollkommen egal. Ihre deutsche Namensgebung verdankt die Biene den zottigen Schienenbürsten der Weibchen. In Deutschland sind nur drei Arten dieser relativ kleinen Gattung bekannt. Weltweit finden sich gerade mal 40 Arten dieser Nahrungsspezialisten. mehr lesen
Manche kommen überall zurecht: Unsere Wildbiene des Monats ist so eine Kandidatin. Die Dunkelgrüne Schmalbiene ist eine echte Überlebenskünstlerin. Zusammen mit den Furchenbienen gehört sie zu der Gruppe der artenreichsten Gattungen dieser Insektengruppe überhaupt. Weltweit finden wir mehr als 3.500 Arten, und dabei sind sie oft nicht viel größer als ein Reiskorn! mehr lesen
Gelb behaart, rote Bauchbürste, schwarzer Hinterleib und weiße Haarbinden – unsere Wildbiene des Monats zeigt sich verschiedenfarbig. Die Bunte Blattschneiderbiene ist aber nicht nur farbenfroh, sondern auch eine Virtuosin der Faltkunst. mehr lesen
Für gewöhnlich sind die kleinen Bienenarten schwer zu entdecken und eher unscheinbar. Dabei ist die Gruppe der Maskenbienen in Deutschland mit 39 Arten relativ zahlreich vertreten. Maskenbienen sind den ganzen Sommer über aktiv. Was die Wahl ihrer Futterpflanzen betrifft, sind sie eher anspruchslos. Nicht aber unsere Wildbiene des Monats August 2021 – die Rainfarn-Maskenbiene. mehr lesen
Mit dem Monat Juli verbinden viele Menschen Ferien, Freibad und Sonnenbrand - manche vielleicht auch ein verstärktes Auftreten von Mücken und Wespen. Wir verbinden mit dem Monat vor allen Dingen das Beobachten der Schuppenhaarigen Kegelbiene. Sie wird zu den sogenannten Kuckucksbienen gezählt, das heißt zu den Bienen, die selbst nicht Futtervorräte für ihre Nachkommen sammeln, sondern – wie ihr Name verrät – ihre eigenen Eier zu den Eiern andere Bienenarten legt. mehr lesen
Die Frühe Ziest-Schlürfbiene ist unsere Wildbiene des Monats Juni 2021. Sie ist eine seltene Spezialistin: mit ihrem dornigem Sammelapparat am Kopf schüttelt sie den Pollen aus kleinen Lippenblütlern. Der Pollen vom Aufrechten Ziest schmeckt ihr am besten. Leider ist diese Bienenart vielerorts vom Aussterben bedroht. Ein Grund mehr, diese Wildbiene kennen zu lernen! mehr lesen
Wespe oder Biene? Definitiv Biene! Auch wenn sie keinen Pollen sammelt. Ihr Aussehen ist mit so mancher Wespe zum Verwechseln ähnlich. Jedoch sind Wespenbienen weder staatenbildend, noch jagen sie andere Insekten. Sie sind vielmehr geschickte Strateginnen, die keinem eigenen Brutgeschäft nachgehen. mehr lesen
Sie ist eine der seltenen Hummeln in Deutschland. Noch vor 100 Jahren hörte man ihr sonores Brummen in allen Gärten. Äußerlich ist die Feldhummel relativ auffällig: Sie ist stark behaart, und mit ihrer Größe von 21 Millimetern, ihrem Farbmuster und ihrer Kopfform ähnelt sie stark ihrer Schwesternart – der Gartenhummel. mehr lesen
Wer früher fliegt hat mehr vom Jahr. Die Wildbiene des Monats März 2021 fliegt sogar in zwei Generationen. Sie hat als Art wirklich viel vom Jahr. Die Zweifarbige Sandbiene macht ihrem Namen alle Ehre. Sie zeigt neben der schwarzen auch eine braunorange Färbung. Im Kontrast zum schwarzen Kopf und der unteren Körperhälfte steht die helle Behaarung des Rückens. Und die Schienenbürsten der Weibchen sind sogar fuchsrot behaart. Mit acht bis zehn Millimeter Körperlänge gehört sie zu den mittelgroßen Wildbienenarten in Deutschland. mehr lesen
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