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Biolandhof Die Milchstraße: Die Milch kommt ins Haus

Bei der „Milchstraße“ ist der Name Programm. Mit 40 Milchkühen ist der Hof in Möckmühl zwar relativ klein. Dennoch geht etwa die Hälfte der erzeugten Milch zwei Mal pro Woche frisch an rund 500 Haushalte in der Region.
„Der Ökolandbau sieht Tiere und Pflanzen als wertvolle Geschöpfe und versucht mit ihnen entsprechend umzugehen“, sagt Betriebsleiterin Susanne Stöcker. „Deshalb kommt für uns auch nichts anderes in Frage, um wirklich nachhaltig zu wirtschaften.“ Folgerichtig gelten für Susanne Stöcker und Martin Haußecker seit 1997 die Richtlinien des Bioland-Verbands.
Transparente Weiterentwicklung
Seit 1997 gibt es hier eine ammengebundene Kälberaufzucht, die 2021 auf eine muttergebundene Aufzucht umgestellt wurde. Auch die männlichen Kälber verbleiben bis zum Ende der Tränkeperiode auf dem Betrieb. Zweiter Betriebsschwerpunkt ist die Erzeugung von Speisegetreide und Sonnenblumenkernen für regionale Abnehmerbetriebe. Dabei möchte der Bio-Hof nicht nur transparent produzieren und einen engen Kontakt zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern pflegen, sondern sich auch aktiv an der Weiterentwicklung des Ökolandbaus beteiligen. Schwerpunkt ist dabei die Verbandsarbeit zur Weiterentwicklung einer klimafreundlicheren Landwirtschaft. Die Milch von hier kommt über den Lieferservice im Abo direkt zu den Kundinnen und Kunden. Ebenso können Milchprodukte, Käse, Kartoffeln und Eier von anderen regionalen Bioland-Betrieben über den Lieferservice bezogen werden.
Bio-Events und Erlebnis-Pädagogik
„Uns ist es wichtig, Arbeit und Produktion transparent zu machen, damit sich jeder sein eigenes Bild machen kann“, sagt Susanne Stöcker. Jedes Jahr sind Gruppen von Kindergärten und Schulen, interessierte Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie Landwirtskollegen und -kolleginnen auf dem Betrieb. Sie alle können sich darüber informieren, wie der Betrieb bewirtschaftet wird. Viel wichtiger als sachliche Information sind dabei das Erleben und Entdecken: Wie sieht das Zuhause einer Bio-Kuh aus? Warum bleiben die Kälber bei den Kühen und bekommen keine Flasche? Was wächst eigentlich auf den Äckern des Bio-Hofes? Warum sind Regenwürmer ebenso wichtig wie die Kühe? Als Schulmilch-Lieferant besteht besonders zu den Schulen in der Region ein regelmäßiger Kontakt. Als zertifizierte Bauernhofpädagogin macht die Landwirtin so ökologische Landwirtschaft für verschiedene Zielgruppen altersgerecht erlebbar.
Betriebsinfos
Bioloandhof Die Milchstraße
Susanne Stöcker & Martin Haußecker
Längstalstraße 3, 74219 Möckmühl
Tel.: 06298-17 69 / -92 94 83
E-Mail: biolandhof-milchstrassewebde
Internet: www.biolandhof-milchstrasse.de
Infos und Bestellung unter www.biolandhof-milchstrasse.de oder per Tel.: 06298-17 69
- Betriebsart: Milchviehbetrieb
- Betriebsfläche: 82 Hektar Fläche, davon 61 ha Ackerland und 21 ha Dauergrünland
- Fruchtfolge: zehngliedrige Fruchtfolge: drei Jahre Luzernegras, Winterweizen, Hafer, Roggen, Hafer-Gerste, Rotkleegras, Winterweizen, Sonnenblumen
- Tierhaltung: Fleckvieh, insgesamt 80 Tiere: 40 Milchkühe, 4 Ammenkühe und Jungvieh
- Aufstallung: Im Sommer Weidegang, im Winter Laufstall (Milchkühe), Tretmiststall
- Anbauverband: Bioland
- ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006
Das Betriebsporträt finden Sie hier als PDF-Datei zum Download.
Mehr Infos zum Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau:
Letzte Aktualisierung 19.09.2022



