Hofgut Holland

Hofgut Holland: Bio als Familiensache

Das Hofgut der Hollands ist ein vielseitiger Bio-Betrieb, auf dem die Familie mit drei Generationen zusammenlebt und -arbeitet. Eine wesensgerechte Schweinemast, nachhaltige Waldwirtschaft und erneuerbare Energien bilden die Schwerpunkte.

„Ökologischer Landbau ist die wohl naturnächste Form der Landwirtschaft. Daher ist sie für uns die erste Wahl“, fasst Hans Holland den Ansatz des Betriebs zusammen. Im württembergischen Oberschwaben gelegen, gelten auf dem Hofgut Holland seit 30 Jahren die Naturland-Richtlinien.


Der Hof

Hofgut Holland 
Helen und Hans Holland
Ehrensberger Weg 5
88416 Ochsenhausen
Baden-Württemberg

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-005

Tel.: 07352-25 05 / Fax: -94 01 28

E-Mail: hof@hofgut-holland.de
Internet: www.hofgut-holland.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

158 ha Fläche: 145 ha Ackerland und 13 ha Grünland

Schweine

380 Mastschweine (Kreuzung Dt. Landrasse/Piétrain)

Tiere

10 Hühner mit Hahn, Islandpferde


Schweine auf gutem Boden

Verstärkt setzen die Hollands auf Schweinemast. Die Schweine haben ständigen Zugang zu befestigten Ausläufen. „Die aufmerksamen und neugieren Tiere haben viel Platz und Stroh als Einstreu und zur Beschäftigung“, erklärt der Landwirt. „Der Nachwuchs hat in seinen Liegeboxen geheizte Böden. Getreide und Schweine werden überwiegend über die Naturland Marktgesellschaft vermarktet.“

Ein zentrales Thema ist der Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Diese wird vor allem durch Kompostherstellung und -zukauf erzielt. Dabei legen die Hollands besonderen Wert auf den gezielten Anbau von verschiedenen Zwischenfrüchten und eine entsprechende Bodenbearbeitung. Neue Kulturen wie Emmer, Soja und Lupinen sind daher in den letzten Jahren dazugekommen.

„Auf unserem Hofgut bemühen wir uns stets mit vollem Einsatz um ein nachhaltiges, umweltund tiergerechtes Wirtschaften.

Waldwirtschaft und grüne Energie

Einen weiteren Betriebszweig bildet der Fürstenwald und dessen nachhaltige Bewirtschaftung. Um ihn kümmert sich Familie Holland seit 25 Jahren nach den Richtlinien für naturgemäße Waldwirtschaft. Auch die erneuerbaren Energien spielen auf dem Hofgut eine zentrale Rolle. Seit 2002 „erntet“ eine Photovoltaikanlage das Sonnenlicht. „2004 kam eine Biogasanlage zur Vergärung von Kleegras und Mist hinzu. Die neben dem Strom erzeugte Wärme wird zum Heizen der Wohngebäude genutzt. Die Gärreste sind zudem ein wertvoller Dünger“, erläutert Hans Holland. Kleegras von den Äckern wird hauptsächlich in der Biogasanlage verwertet. Ein Traktor fährt mit regional erzeugtem Rapsöl.

Besucherinnen und Besucher sind nach Voranmeldung stets willkommen, sich den Hof im Rahmen einer Führung genauer anzusehen. Häufig kommen Kitagruppen und Schulklassen sowie interessierte Erwachsene zu Besuch. Thematische Schwerpunkte der Führungen sind die ökologische Tierhaltung, Bodenfruchtbarkeit und Bodenbearbeitung sowie Erneuerbare Energien, hier besonders Biogas. Auch spezielle Waldführungen sind im Angebot.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 158 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 145 ha Ackerland und 13 ha Grünland
  • Fruchtfolge: ein bis zwei Jahre Kleegras, Sommerweizen/Dinkel, Roggen, Zwischenfrucht, Erbsen/Ackerbohnen, Zwischenfrucht, Sommertriticale/Wintertriticale, Hafer
  • Tierhaltung: 430 Mastschweine (Kreuzung Dt. Landrasse und Piétrain), 10 Hühner mit Hahn, außerdem Islandpferde und zwei Galloway-Jungbullen als Hobbytiere
  • Anbauverband: Naturland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-005

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.

Letzte Aktualisierung 12.09.2017

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