Zum deutschlandweiten Bio verarbeiten - Praxis-Netzwerk gehören derzeit 65 Bio-Handwerks- und Bio-Lebensmittelherstellungsbetriebe aus unterschiedlichen Verarbeitungsbranchen. Die Bandbreite reicht von der kleinen Feinkostmanufaktur, über Bäckereien, Fleischverarbeitungsbetriebe bis hin zur großen Molkerei. Ziel des Netzwerks ist die Stärkung der ökologischen Lebensmittelverarbeitung – durch fachlichen Austausch innerhalb des Netzwerks sowie durch mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit. Am BÖL-Stand stellen sich Betriebe aus dem Netzwerk vor. Sie geben Einblicke in ihre Verarbeitungswege und laden zur Verkostung ihrer Produkte ein.
Bio-Weingut Paul Clauss
Auf der ehemaligen Domäne Weil in Ostfildern baut Familie Clauss seit dem Jahr 2019 ihre Reben biologisch an und kultiviert außerdem Kräuter, Gemüse, Obst und Blumen. Dabei setzt der Betrieb unter anderem auf digitale Technologien, die für besonders effizientes und schonendes Arbeiten sorgen. Wie die moderne Technik im Weinberg konkret eingesetzt wird und warum Umwelt, Klima und Böden davon profitieren, erklärt Christof Clauss den Messegästen am BÖL-Stand. "Wir wollen zeigen, wie moderner, ökologischer Wein- und Gemüsebau aussieht, wie gut dieser bei uns in der Region funktioniert und dass die erzeugten Bio-Weine auch schmecken", so Christof Clauss. Dafür hat er Weine und Sekt zum Verkosten mitgebracht.
Mehr Informationen unter: Bio-Weingut Paul Clauss.
Das Bio-Weingut Paul Clauss präsentiert sich am 16. und 17. Januar am BÖL-Stand.
Früchteverarbeitung Sohra
Der Betrieb auf dem Dreiseithof Sohra in Bobritzsch-Hilbersdorf im Kreis Mittelsachsen wurde im Jahr 2012 gegründet. Auf den Plantagen wachsen Aronia, Johannis-, Stachel- und Holunderbeeren und auf der Streuobstwiese gedeihen alte Sorten Deutscher Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen. Sowohl der Anbau der Früchte als auch ihre Weiterverarbeitung sind Bio-zertifiziert. "Die Früchte verarbeiten wir in unserer eigenen, modernen Produktion zu hochwertigen Bio-Direktsäften beziehungsweise anderen Bio-Erzeugnissen wie Bio-Fruchtaufstrichen, Bio-Früchtetees, Bio-Fruchtsaftgummi sowie hausgemachten Likören und Spirituosen", erklärt Produktmanagerin Alina Tomisch. Am BÖL-Stand erfahren die Messegäste unter anderem, wie die Früchteverarbeitung Sohra neuartige, hochwertige Bio-Mischsäfte auf Basis einheimischer Rohstoffe entwickelt. Einige der Kreationen – darunter Bio-Säfte, Bio-Fruchtaufstriche und Bio-Fruchtsaftgummi – stehen zur Verkostung bereit.
Mehr Informationen unter: Früchteverarbeitung Sohra.
Die Früchteverarbeitung Sohra präsentiert sich am 18. und 19. Januar am BÖL-Stand.
Rosenberg Delikatessen
Die Ein-Mann Bio-Manufaktur aus Leipzig verarbeitet regionales Bio-Obst zu Fruchtaufstrichen und Likören. Das Obst stammt von kleinen Plantagen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. "Meist gibt es nur einen Bio-Erzeuger je Fruchtsorte", erklärt Matthias Rosenberg. Die Verarbeitung des frischen Obstes und die Zubereitung der Fruchtaufstriche und Liköre erfolgen in Handarbeit. Und nicht nur das: Alle Wege – vom Ernten des Obstes und Einkaufen der Zutaten bis hin zur Belieferung der Läden und Verkaufsstände auf verschiedenen Märkten in und um Leipzig – legt Matthias Rosenberg größtenteils mit seinem Lastenrad zurück. Am BÖL-Stand verrät er den Messegästen, wie er dieses rundum nachhaltige Konzept umsetzt und warum seine Produkte so fruchtig schmecken: "Der ursprüngliche Geschmack der einzelnen Frucht bleibt durch den geringen Zusatz an Zucker erhalten." Davon können sich die Besucherinnen und Besucher selbst überzeugen. Zur Verkostung bringt Matthias Rosenberg Bio-Fruchtaufstriche und Bio-Senfe aus eigener Herstellung mit.
Mehr Informationen unter: Rosenberg Delikatessen.
Rosenberg Delikatessen präsentiert sich am 19. Januar am BÖL-Stand.
Biofino GmbH & Co. KG
Der Bio-Geflügelverarbeiter aus Emstek in Niedersachsen verarbeitet seit seiner Gründung im Jahr 2000 ausschließlich Bio-Geflügel. Tierwohl und die Umsetzung von 100 Prozent Bio in der gesamten Wertschöpfungskette hatten von Anfang an höchste Priorität. Der Betrieb engagiert sich für die ökologische Landwirtschaft, Kreislaufwirtschaft, Natur und Klimaschutz. Die Herstellung von hochwertigen Bio-Geflügelprodukten ist dem Betrieb genauso wichtig, wie faire Partnerschaften und soziale Verantwortung. Als Ausbildungsbetrieb sorgt Biofino für gute Weiterbildungsmöglichkeiten seiner Nachwuchs- und Fachkräfte. Am BÖL-Stand erhalten die Messegäste unter anderem Einblicke in die Produktion und Produktentwicklung. "Wir wollen über die Bio-Qualität, Nachhaltigkeit und Zukunft von Bio-Geflügel sprechen", so Dr. Dana Middendorf von Biofino. Verschiedenes Fingerfood aus dem Hause Biofino steht zum Probieren bereit.
Mehr Informationen unter: Biofino GmbH & Co. KG.
Die Biofino GmbH & Co. KG präsentiert sich am 20. und 21. Januar am BÖL-Stand.
natur-reich-inform
Die Manufaktur im Dresdner Umland hat sich auf die Herstellung hochwertiger Bio-Getränkepulver spezialisiert. Bei der Auswahl der Zutaten stehen wegweisende Anwendungsbereiche, ein exzellenter Geschmack sowie Rohstoffe aus ökologischer, nachhaltiger und fairer Erzeugung im Mittelpunkt. "Das größte Hindernis war das gänzliche Fehlen von Kolanuss in Bio-Qualität", erklärt Firmeninhaberin Anna-Theresia Schmidt. Die koffeinhaltige Kolanuss, traditionell in Westafrika als natürlicher Energie- und Stimmungsbooster genutzt, birgt hierzulande noch ungehobenes Potenzial. Am BÖL-Stand können sich Messegäste über die belebende Wirkung informieren und erleben, wie das Team die steinharte Nuss in liebevoller Handarbeit zu neuen Kreationen verarbeitet – einige davon stehen zur Verkostung bereit.
Mehr Informationen unter: natur-reich-inform.
Die Manufaktur natur-reich-inform präsentiert sich am 22. und 23. Januar am BÖL-Stand.
De Öko-Melkburen
Zertifizierte Öko-Betriebe aus Schleswig-Holstein haben sich zu De Öko-Melkburen zusammengeschlossen. Die Betriebe verarbeiten ihre Produkte traditionell und vertreiben sie regional. Ein Beispiel dafür ist die "4 Jahreszeiten Milch", deren Geschmack sich im Laufe des Jahres mit dem Futter der Tiere verändert. Am BÖL-Stand stellt Geschäftsführer Hans Möller das mit dem Bundespreis Ökologischer Landbau ausgezeichnete Konzept vor. Es setzt auf besonders tiergerechte Haltung in kleinbäuerlichen Strukturen und auf regionale Wertschöpfung. Die aktive Einbindung der Kundschaft spielt dabei eine wichtige Rolle. Hans Möller schätzt den direkten Austausch: "So sind wir ganz nah dran an unseren Kundinnen und Kunden und wissen sehr gut, was sie wollen." Einige Milchprodukte stehen zur Verkostung bereit – direktes Feedback ist will-kommen.
Mehr Informationen unter: DE Öko-Melkburen.
De Öko-Melkburen präsentieren sich am 24. und 25. Januar am BÖL-Stand.