Haflingerhof

Haflingerhof: Tierisch viel los

Für die Familie von Georg und Anita Doll vom Haflingerhof ist Ökolandbau die einzig wirklich nachhaltige Form der Landwirtschaft. Diesem Grundsatz bleiben auch Sohn Florian und seine Ina treu, die den Betrieb 2019 übernommen haben.

Im Jahr 1988 stellte Familie Doll ihren damals 66 Hektar großen Betrieb in Nittenau nach den Richtlinien von Demeter um. Heute gehört der Betrieb dem Naturland-Verband an. „Unter Achtung der Würde der Tiere auf dem Hof und im Einklang mit den Gesetzen der Natur erzeugen wir gesunde, hochwertige Lebensmittel“, sagt Landwirt Florian Doll.


Der Hof

Haflingerhof
Georg und Anita Doll
Harthöfl 1
93149 Nittenau 
Bayern

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-037

Tel.: 09436-88 88 / Fax -30 04 55

E-Mail: info@haflinger-doll.de
Internet: www.haflingerhof-doll.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

120 ha Fläche: 55 ha Ackerland und 65 ha Grünland

Tiere

70 Mastschweine, 35 Zuchtsauen (Deutsche Landrasse), ein PiétrainEber, 150 Mutterschafe, 10 Pferde (Haflinger)

Geflügel

1.000 Masthähnchen, 50 Gänse, 110 Kelly-Bronzeputen, 150 Enten


Es flattert und grunzt

Seither flattert es reichlich auf dem Haflingerhof. Auch wenn sich der Hofname von einer Pferderasse herleitet, die man hier ebenso antrifft, gibt es außerdem Masthähnchen, Puten, Enten und Gänse. Die Ackerflächen des Hofes dienen ausschließlich dem Futteranbau für die Tiere des eigenen Hofes. Die Ferkel vom Haflingerhof werden für die eigene Schweinemast und für andere BioBetriebe erzeugt. 40 Prozent der schlachtreifen Tiere werden ab Hof vermarktet, der Rest geht an regionale Bio-Metzger. „Zur Stressvermeidung wird vor Ort geschlachtet“, sagt Doll. „Das gehört für uns einfach zur biologischen Tierhaltung dazu.“ Die Vermarktung von Lämmern und Geflügel erfolgt ausschließlich auf dem Hof.

Hofladen geöffnet: jeden 1. Fr im Monat 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr sowie Sa 9 bis 12 Uhr

Direkt an die Kundschaft

Gleich nach der Umstellung bauten die Dolls eine umfangreiche Direktvermarktung auf. Der Hofladen bietet aus der eigenen Produktion Schweine- und Lammfleisch, Geflügel, Räucherwaren und Wurstspezialitäten. Das Steinofenbrot wird nach traditionellem Rezept gebacken, wobei das Brotangebot in den letzten Jahren ständig erweitert wurde. Zur Freude der Kundinnen und Kunden sind Bio-Käse und -butter von anderen BioBetrieben zu haben.

Ein echter Erlebnishof

Verantwortungsbewusstsein, Offenheit, Ehrlichkeit und Herzlichkeit gehören zur grundsätzlichen Lebenseinstellung der Familie Doll. Wohl auch deshalb ist der Urlaub in den fünf Ferienwohnungen des Erlebnisbauernhofes sehr beliebt bei den Gästen. Der gesamte Hof wird mit Hackschnitzeln beheizt, die aus eigener Durchforstung gewonnen werden. Außerdem führt Bio-Bauer Doll Landschaftspflegearbeiten der Region durch. Auch darüber hinaus sind Besucherinnen und Besucher nach Voranmeldung herzlich eingeladen, sich den Hof im Rahmen einer Führung genauer anzusehen.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 120 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 55 ha Ackerland und 65 ha Grünland
  • Fruchtfolge: Zwei Jahre Kleegras, Triticale, Gerste, Hafer-Erbsen-Gemenge
  • Tierhaltung: 35 Zuchtsauen (Deutsche Landrasse), ein Eber (Piétrain), 70 Maststschweine, 150 Mutterschafe, 10 Pferde (Haflinger), 1000 Masthähnchen, 50 Gänse, 110 Kelly-Bronzeputen, 150 Enten
  • Aufstallung: Schweine: Gruppenhaltung auf Stroh mit Auslauf; Geflügel: Bodenhaltung mit Auslauf; Schafe und Gänse: Weidehaltung
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-037

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

Letzte Aktualisierung 14.02.2018

Demonstrationsbetrieb Ökolandbau des Monats

Porträt Joscha Dippon

Bio-Weingut Schlossgut Hohenbeilstein

Die BIOSpitzenköche empfehlen

Erdbeer-Tomaten-Salsa

Erdbeer-Tomaten-Salsa

Nach oben
Nach oben