Gärtnerei am Hainerbach

Gärtnerei am Hainerbach: Gemüse und Gemeinwohl

Bruckmühl liegt im Voralpenland, einer typischen Grünlandregion. Eigentlich ideale Bedingungen für die Haltung von Milchkühen, aber die Gärtnerei am Hainerbach geht schon seit 30 Jahren einen ganz anderen Weg.

„Wir betreiben intensiven Gemüseanbau auf kleinster Fläche“, erklärt Betriebsgründer Harro Colshorn. Dabei kommt die Vielfalt nicht zu kurz. Über 50 Kulturen hat die Gärtnerei im Sortiment, von Kraut und Rüben über Blumenkohl und Brokkoli bis Zwiebeln, Lauch, Bohnen, Zucchini und Salat. In den Foliengewächshäusern wachsen im Sommer Gurken, Tomaten, Paprika, Auberginen und Bohnen. Da die Saison im Freiland kurz ist, wird sie in den Gewächshäusern davor und danach mit Salat, Spinat, Kohlrabi, Radieschen und Mangold verlängert. Auch im Winter können so dort noch Kräuter und Feldsalat geerntet werden.


Der Hof

Gärtnerei am Hainerbach 
Harro Colshorn, Niko Pagel, Carolin Pagel
Forellenweg 21
82052 Bruckmühl
Bayern 

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Tel.: 08062-8848 / Fax: -79614

E-Mail: erleben@hainerbach.de
Internet: www.hainerbach.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

50 Kulturen, 2 ha Betriebsfläche

Vermarktung

500 Haushalte über Direktvermarktung (Hofladen und Abokiste)

Pionier

seit 2011 Pionierbetrieb der Gemeinwohlökonomie (seit 1988 bei Bioland)


Mensch und Natur im Einklang

Intensive Flächennutzung und ökologische Wirtschaftsweise – das ist kein Widerspruch. Dank Humusaufbau über Fruchtfolgen und Gründüngung sowie der Kombination aus Kleegras und Mist von Wiederkäuern wird die Bodenfruchtbarkeit erhalten. Um nicht mehr auf Futter-Mist-Kooperationen angewiesen zu sein, baut die Gärtnerei unter der Leitung von Carolin Pagel die Milchziegenhaltung aus. „Biologischer Anbau bedeutet für uns, respektvoll mit Tieren und Pflanzen, aber auch mit den Menschen umzugehen“, sagt sie. „Daher waren wir auch einer der ersten offiziellen Gemeinwohl-Ökonomie-Betriebe.“ Diese Bewegung aus Unternehmen verschiedener Größen und Rechtsformen setzt sich seit 2011 gemeinsame Ziele für eine ethische Wirtschaftsweise.

Hofladen geöffnet: Di & Fr 9 – 13 und 14 – 18 Uhr Sa 9 – 13 Uhr

Direkte Kontakte statt Großmarkt

Auch darüber hinaus setzt die Gärtnerei auf ein verlässliches Netzwerk. Rund 500 Haushalte pro Woche bilden die Stammkundschaft für Hofladen und Gemüse-Abo-Kiste. „Wir verkaufen ausschließlich direkt an die Endverbraucherinnen und -verbraucher“, so Harro Colshorn. „So haben wir unmittelbaren Kontakt zur Kundschaft, können auf ihre Bedürfnisse eingehen und ihnen eine Qualität wie aus dem eigenen Garten bieten.“ Um ganzjährig ein reiches Angebot bereithalten zu können, kauft die Gärtnerei Obst, Kartoffeln und bei Engpässen auch Gemüse von anderen biologisch wirtschaftenden Gärtnereien und Bauernhöfen zu, vorzugsweise aus der Region. Ergänzt wird das Sortiment durch Produkte aus anderen Teilen Deutschlands und aus dem südeuropäischen Ausland.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gartenbau
  • Betriebsfläche: 1,5 ha, davon 1,35 ha Freiland und 1.500 m2 Foliengewächshaus
  • Tierhaltung: 2 Mutterziegen mit Nachzucht (im Aufbau), Enten, Hühner
  • Anbauverband: Bioland
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

 Betriebsinfos in einem Faltblatt.

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