Biohof Walz

Demeterhof Walz: Vielfalt auch zum Anfassen

Von Milchvieh bis Zweinutzungshühner, von alten Getreidesorten bis SoLaWi – auf dem Demeterhof Walz bedeutet ÖkoLandbau Umweltschutz, Kreislaufwirtschaft und Vielfalt auf allen Ebenen. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht.

Der Hof von Familie Walz liegt zwei Kilometer westlich vom Amberger Stadtgebiet, am Rande des bayerischen Naturparks Hirschwald. „Eine biologische Wirtschaftsweise ist für uns selbstverständlich“, sagen Michaela und Andreas Walz. „Konkret bedeutet das, den Erhalt alter Getreidesorten, Rinder als Raufutterverwerter und Düngerlieferanten zu halten sowie die Erzeugung eigenen Futters.“


Der Hof

Demeterhof Walz 
Michaela und Andreas Walz
In der Schäflohe 4
92224 Amberg
Bayern

Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-037

Tel.: 09621-47 06 80 / Fax: -81

E-Mail: info@bio-walz.de
Internet: www.bio-walz.de

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

62 ha Fläche: 42 ha Ackerland und 20 ha Grünland

Anbau

3 ha Wald sowie kleiner Obst und Gemüseanbau

Tiere

80 Rinder (Aberdeen Angus Mutterkühe), 300 Hühner, 100 Hähnchen


Von Rind bis „More…Huhn“

Auf dem Demeterhof gehören die Tiere auf die Weide und Bio-Eier werden in Strohnester gelegt. Neben der AngusMutterkuherde kommen Zweinutzungshühner zum Einsatz. „Diese Legehennen leben deutlich länger als ein Jahr. Sie wechseln in die ältere Gruppe und verbleiben dort bis zu fünf Jahre“, erläutert Andreas Walz. Außerdem werden die „Bruderküken“ der Legehennen als Masthähnchen mit aufgezogen.

Auch eine Solidarische Ladwirtschaft gehört zum Hof. „Dabei bedeutet SoLaWi für uns mehr, als nur anteilig Kosten und Ertrag zu teilen. Man kann und soll sich auch aktiv in das Leben auf unserem Hof einbringen“, sagt Michaela Walz. „More... Huhn“ ist die Bezeichnung für das Hühner-Projekt innerhalb der SoLaWi, mit direktem Bezug zur Landwirtschaft, und zwar „solidarisch, nachhaltig, ganzheitlich und EInmalig“. Besonderes Augenmerk legt der Betrieb zudem auf alte Getreidesorten. Darunter Kreuzritterweizen, Schwarzes Einkorn, Sommeremmer Spelta, Weißer Urdinkel, Champagnerroggen, schwarze Nacktgerste und schwarze Linsen.

Hofladen geöffnet: Fr 10 bis 19 Uhr, Sa 9 bis 13 Uhr. Auch Lieferungen sind möglich. Infos im Onlineshop, Bestellungen per Telefon oder E-Mail.

Genusseinkauf und Hofbesuche

Der Hofladen setzt auf regionale und saisonale Produkte. Vieles davon aus eigenem Anbau. Der Schwerpunkt „alte Getreidesorten“ liefert manche Rarität. Diese werden auf dem Hof veredelt, z. B. als „Reis aus Getreide“. Auch Eier, Geflügel, Rindfleisch, Rindersalami und -schinken (alle ohne Phosphate und Nitritpökelsalz) sind dabei. Eigene Kartoffeln und etwas Obst- und Gemüse runden das Sortiment ab. Zusätzlich wird der Hofladen auch von anderen Bio-Betrieben beliefert. Besucherinnen und Besucher sind gerne gesehen und erhalten nach Voranmeldung eine individuelle Hofführung. Fragen rund um den Bio-Anbau werden gerne beantwortet; besonders in den Bereichen alte Getreidesorten und Kreislaufwirtschaft.


Betriebsspiegel

  • Betriebsart: Gemischtbetrieb
  • Betriebsfläche: 62 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, davon 42 ha Ackerland und 20 ha Grünland, dazu 3 ha Wald sowie ein kleiner Obst- und Gemüseanbau
  • Fruchtfolge: flexibel
  • Tierhaltung: 80 Rinder (Mutterkuhhaltung, Aberdeen Angus), 300 Hühner, 100 Hähnchen
  • Aufstallung: Rinder: Weidehaltung, Laufstall, Tretmist. Geflügel: Auslaufhaltung, Weidehaltung
  • Anbauverband: Demeter
  • ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-037

Betriebs-Faltblatt zum Herunterladen und Ausdrucken

Die Inhalte des Betriebsporträts finden Sie hier auch in einem Faltblatt als PDF-Datei.


Hofreportage: Getreide voll Liebe und Leidenschaft

Alte Getreidesorten wie Dinkel, Einkorn und Emmer haben ihre Bedeutung für die moderne Ernährung fast gänzlich verloren. Doch aktuell werden gerade im Ökolandbau die als unverfälscht geltenden Getreidesorten wieder entdeckt. Das Betriebsleiterehepaar Michaela und Andreas Walz hat sich zur Aufgabe gemacht, einige dieser alten Sorten vorm Aussterben zu retten. Das bedeutet Pionierarbeit, denn das Wissen um Emmer, Einkorn & Co. ist fast vollständig verloren gegangen.
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Letzte Aktualisierung 12.11.2021

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